Mümpfers Jazznotizen

Klaus Mümpfers Jazznotizen

Hier finden sich alle Artikel von Klaus Mümpfer, die er für die Jazzpages über fast 20 Jahre geschrieben hat. Im Jahr 2018 musste sich Klaus aus der aktiven Arbeit zurückziehen. Seine hervorragenden Texte bleiben als Archiv verfügbar. Eine Auswahl seiner Jazzfotografie findet sich ebenfalls auf den Jazzpages.
Am 17. April 2021 ist Klaus Mümpfer im Alter von 78 Jahren verstorben.

  • Treffpunkt Jazz: „Tribute To Ella & Louis“ Musikhochschule Mainz zu Gast im Frankfurter Hof, 29. Mai 2012

    Text & Fotografie: Klaus Mümpfer Unter der kaum übersehbaren Anzahl vom Kompositionen, die auf den handlichen Changes von „How high the moon“ basieren, wäre Charlie Parkers „Ornithology“ herauszuheben. Kein Wunder, dass die grandiose Ella Fitzgerald, neben „A tisket, a Tasket“ dieses Stück in jener unvergesslichen acht Minuten Version des Morgan-Lewis-Klassikers im Berliner Konzert von 1962…

  • Rudresh Mahanthappa Samdhi Quartett in der Rüsselsheimer Jazzfabrik, 5. Mai 2012

    Text & Fotografie: Klaus Mümpfer Ist „Samdhi“ ein Meilenstein in der Geschichte der Fusion von westlichem Jazz und indischer Musik? Immerhin verharrt Rudesh Mahanthappa nicht bei beim Ineinanderschachteln der beiden Musikkulturen, sondern verschmilzt sie tatsächlich so intensiv, dass es dem Zuhörer manchmal schwer fällt, die Bestandteile auseinander zu halten. „Breakfastlunchdinner“ im zweiten Set des „Samdhi“-Konzertes…

  • Das Avishai Cohen Trio in Mainz Frankfurter Hof, 01. Mai 2012

    Text & Fotografie: Klaus Mümpfer „Seid vorsichtig, sonst werden wir die Bühne nie mehr verlassen“, warnt Avishai Cohen das begeisterte Publikum im ausverkauften Frankfurter Hof. Der israelische Bassist strafte sein kurz vorher eingestandene „wohltuende Müdigkeit“ nach der anstrengenden Reise von Krakau nach Mainz Lüge und ließ sich von den stehenden Ovationen der Zuhörer zu mehreren…

  • Masters of Boogie Woogie beim Jazzclub Rheinhessen, 28. April 2012

    Text & Fotografie: Klaus Mümpfer Boogie Woogie-Pianisten müssen ein wenig verrückt sein. Sie widmen sich mit Leidenschaft ein Leben lang zwölf Takten. Boogie Woogie-Pianisten müssen zudem ein wenigschizophren sein. Denn sie spielen mit zwei völlig unabhängig agierenden Händen. Die linke Hand verselbstständigt sich, weil das, was die rechte tut, viel zu kompliziert ist, als dass…

  • „Treffpunkt Jazz“: Sternal-Trio mit Frederik Köster und Programm „We want Miles“ in Mainz, 26. April 2012

    Text & Fotografie: Klaus Mümpfer „Someday my Prince will come“ war eigentlich ein Schmachfetzen aus einem Walt Disney-Film, bis die Komposition Miles Davis in die Hände fiel. Er reduzierte auf der gedämpften Trompete das Stück harmonisch sowie melodisch und schrieb damit Jazzgeschichte schrieb. Der Kölner Trompeter Frederik Köster blies sein Instrument in diesem Opener der…

  • Die hr-Bigband und Billy Cobham mit dem „Mahavishnu Orchestra (l)“-Projekt in der Jazzfabrik Rüsselsheim, 20. April 2012

    Text & Fotografie: Klaus Mümpfer „Billy Cobham geht eigentlich in dem kompakten Big-Band-Sound ein wenig unter“, meint ein Besucher in der Pause. Darin mag ein Körnchen Wahrheit liegen, doch es ist gerade das banddienliche Spiel des Super-Drummers, seine überragende Metrik und sein differenziertes Spiel auf den Trommeln und Becken, das das Zusammenspiel des Schlagzeugers aus…

  • Zum Geburtstag eine Funk-Predigt Maceo Parker mit Band zum 15-jährigen Bestehen der Jazzfabrik in Rüsselsheim, 20. März 2012

    Text & Fotografie: Klaus Mümpfer Maceo Parker lässt sich gerne mit dem Spruch zitieren: „In der Oper heißt es: Pst, Ruhe bitte… – bei uns heißt es : Get up! Do that thing.“ Dieses Ding ist zumeist ein mehrstündiges Powerplay. Ein stampfender Funk. Eine heiße und treibende Mixtur aus Jazz, Rock, Soul, Blues, Rhythm´n Blues…

  • Wie der Wind in den Anden – Das Saluzzi/Lechner Trio in Mainz, 18. März 2012

    Text & Fotografie: Klaus Mümpfer Die leise, getragene Melodie auf dem Bandoneon schwillt an. Cello und Tenorsaxofon greifen das Thema auf, führen es fast klassisch klingend mit verhaltener Melancholie fort, um in einem beseelten Trio-Klang sensibel aufeinander zuzugehen. „Musik ist Kommunikation ohne Worte“, sagt der Bandoneon-Virtuose Dino Saluzzi. „Sie ist nicht das Notenbuch, Musik ist…

Jazzpages Logo
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner