Eigentlich gilt der Posaunist Markus Geiselhart als Spezialist für Großgruppierungen. Enormes Aufsehen erregte sein ausgefeiltes Projekt, welches er dem allzu früh verstorbenen Amerikaner Don Ellis (1934 – 1978), Protagonist der Vierteltontrompete und von komplizierten Metren, widmete.
Bei Pop und Jazz spielt die Pfeifenorgel nur Nebenrolle
Die Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Landeskirche Württemberg hat ihr popularmusikalisches Studienangebot inhaltlich wie personell ausgebaut.
Der 1960 in Beckenham geborene Leon „Django“ Bates wurde in Deutschland spätestens 1993 durch seinen großorchestralen Auftritt beim Jazzfest Berlin allgemein bekannt.
Pianist Erol Sarp und Elektroniker Lukas Vogel gastierten in Schwäbisch Hall
Zwischen Performances im schweizerischen Luzern und im niederländischen Harleem platzierten die beiden “Grandbrothers”-Künstler Erol Sarp und Lukas Vogel einen Konzerttermin in Schwäbisch Hall.
Friedliche Phrasen und vereinzelt vehemente Attacken
Zweites Konzert in der Kooperation der Schwäbisch Haller Reihe „Jazztime“ und den „Britischen Kulturwochen“, wieder ein in deutschsprachigen Landen wohnhafter Engländer als Protagonist samt einem international besetzten Ensemble. Nach dem vitalen Schlagzeuger Pete York beehrte jetzt Tom Arthurs die Hospitalkirche – und pflegte ein ganz anderes Musizierideal.
Fast alle waren schon einmal da: Der finnische Gitarrist Kalle Kalima spielte Mitte Januar 2017 mit eigenem Trio bei der Jazztime-Reihe, der italienische Akkordeonist Luciano Biondini trat als Sideman des libanesischen Oud-Spielers Rabih Abou-Khalil 2016 in der Hospitalkirche auf,
„Very British“ ist der Humor des Schlagzeugers Pete York in der Tat. Weltweite Berühmtheit erlangte der mittlerweile 76-Jährige durch die 1963 gegründete „Spencer Davis Group“ („Keep On Running“), später siedelte der smarte Engländer der Liebe wegen nach Bayern um. Und auch hierzulande ist dem Weltmenschen der Spaß nicht vergangen – trotz neuerlicher Brexit-Drohung.
Jürgen Walter (Grüne) wird am Sonntag, 9. September, im Radio befragt
Ludwigsburg. – Jürgen Walter aus Asperg kennt man weit über seinen Ludwigsburger Wahlkreis hinaus als einen engagierten Kulturpolitiker. Von 2011 bis 2017 fungierte der Grüne als Staatssekretär im Stuttgarter Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. In dieser
Position setzte er sich auch sehr für seine geliebte Jazzmusik ein – Clubs und Festivals des Landes konnten mit mehr monetären Zuschüssen rechnen, außerdem initiierte Walter den baden-württembergischen Jazzpreis für das Lebenswerk, welchen erstmals 2015 der (nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmte) Kontrabassist Eberhard Weber erhielt.