Jazzpages Jazz News 191126

Der Neue Deutsche Jazzpreis: bedeutendster Publikumsjazzpreis Deutschlands, dotiert mit 10.000 Euro, veranstaltet von der IG-Jazz Rhein-Neckar, stattfindend am 13. und 14. März 2020 in der Alten Feuerwache. Und jetzt wurde auch der Kurator bekannt gegeben: es ist der Gitarrist Frank Möbus und er spielt am 13. sein Konzert mit „Der Rote Bereich“. Für ambitionierte Spätis ist es noch nicht zu spät, denn der Bewerbungsschluss ist erst in drei Tagen, am 29.11.2019 – mehr dazu auf er IG-Jazz Website.

Seit rund 25 Jahren existiert das musikereigene Kölner Kleinlabel POISE, eine „musikalische Plattform und ein Musiklabor“. Nicht der schlechteste Grund, ein POISE FESTIVAL am 6. und 7. Dezember 2019 zu veranstalten. Neben dem Bass-Saxophon-Quartett DEEP SCHROTT, das an beiden Tagen in unterschiedlichen Sets das neue Album „The Dark Side of Deep Schrott Vol. 3“ vorstellen wird, präsentiert das Duo „d.o.o.r“ sein mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnetes Album „Songs from a Darkness“. Oona Kastner spielt das Repertoire ihrer zweiten Solo-CD und Jan Klare sein Solo-Saxophon-Programm. Zum guten Schluss wird die Kölner „sonargemeinschaft“ (Dirk Raulf/Frank Schulte) nach langer Zeit wieder live zu hören sein.

Das Poise-Portfolio reicht von Klangexperimenten und Hörspielen bis zu Drone- und Elektronik-Veröffentlichungen, von eigenwilligen Produktionen im Pop- und Rockbereich bis hin zu Improvisationen in verschiedenen Genres.

Immerhin konsequent: die jazzopen stellen auch im Programm 2020 ganz den Pop in den Vordergrund: Cat Stevens und Sting sind die Headliner, Lenny Kravitz und Van Morrison landen auf den Plätzen. Letzter versucht sich immerhin mit leicht fragwürdigem Erfolg gern am Saxophon, könnte allerdings Candy Dulffer als Verstärkung mitbringen (?). Die geneigten Zuhörer sollen: „BE JAZZ, BE OPEN!“ sein, dann wird alles gut. Jazz gibt’s natürlich schon, „Jazzsängerin und Musicalstar“ Lisa Simone ist dabei, David Sanborn, Bill Evans, Robben Ford und Stanley Clark sind ebenfalls mit von der Partie.

Das gesamte Programm des „3 Tage Jazz“ Festivals in Saalfelden Leogang ist online. Mitten im Winter und vermutlich mit einer wunderbaren Schneelandschaft drumherum. Da gibt’s noch Karten. Das Jazzfestival in Münster war schon wenige Tage nach dem Vorverkaufsbeginn am 15.11. schon ausverkauft: wer schauen mag, was er jetzt verpasst: Jazzfestival Münster.

Coudoux - Photo: Schindelbeck

Vier Kölner Musikerinnen und Musiker sind die neuen Artists in Residence des „NICA artist development“-Programms am Europäischen Zentrum für Jazz und aktuelle Musik Stadtgarten Köln. Sie werden ab dem kommenden Jahr das Programm im Stadtgarten mitgestalten.  Am 17.12. präsentieren sie sich dort erstmals gemeinsam in vier kurzen Konzerten mit ihren aktuellen Projekten. Die Auserkorenen sind Elisabeth Coudoux (Cello), Pablo Giw (Trompete), Pablo Held (Klavier) und Tamara Lukasheva (Gesang)

Jazz-Schnipsel sind kurze Hinweise und Meldungen zu Jazz, Musik und Allem drumherum, die bei den Jazzpages gelegentlich eintrudeln und einen größeren Kreis von Interessenten ansprechen könnten. Wir freuen uns auch über entsprechende Jazz-Kurznachrichten.

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