Chis Barber ist tot

Der britische Jazzmusiker Chris Barber (Donald Christopher Barber, 17. April 1930 – 2. März 2021) war vor allem als Bandleader und Posaunist bekannt, er spielte aber auch Kontrabass und trat als Komponist und Sänger in Erscheinung. Barber gelang mit Sidney Bechets „Petite Fleur“ ein Top-20-Hit im britischen Traditional Jazz und der Titel „Ice Cream“ (Fred Waring) wurde zu seinem Markenzeichen, mit dem er über Jahrzehnte seine Konzerte beendete. Chris Barber förderte die Karrieren vieler Musiker, insbesondere der Bluessängerin Ottilie Patterson – mit der er auch eine Zeitlang verheiratet war – und von Lonnie Donegan, dessen Auftritte mit Barber den Skiffle-Boom Mitte der 1950er Jahre auslöste. Dass er Donegan und später auch Alexis Korner ein Publikum verschaffte, machte Barber zu einer bedeutenden Figur des britischen Rhythm and Blues und des „Beat Booms“ der 1960er Jahre.

Fotos von Hans Kumpf

1 Gedanke zu „Chis Barber ist tot“

  1. Danke,
    liebe Jazzpages-Seite,
    …immer sehr interessante und informative Beiträge.
    Besonders die Kolumnen und die Profi-Fotos von Hans Kumpf schätze ich sehr.
    – Bitte weiter so.
    Vielen herzlichen Dank beste Grüße
    Josef P. Wagner

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