Mümpfers Jazznotizen

Klaus Mümpfers Jazznotizen

Hier finden sich alle Artikel von Klaus Mümpfer, die er für die Jazzpages über fast 20 Jahre geschrieben hat. Im Jahr 2018 musste sich Klaus aus der aktiven Arbeit zurückziehen. Seine hervorragenden Texte bleiben als Archiv verfügbar. Eine Auswahl seiner Jazzfotografie findet sich ebenfalls auf den Jazzpages.
Am 17. April 2021 ist Klaus Mümpfer im Alter von 78 Jahren verstorben.

  • Lahnsteiner Bluesfestival am 1. Oktober 2016

    Mit seiner Mischung aus Blues, Boogie, Funk und Rock sowie angereichert durch deutschen Blues mit Pop-Elementen stellte dieses 36. Lahnsteiner Bluesfestival 2016 möglicherweise ein Klientel der Blues-Puristen nicht ganz zufrieden, war jedoch für jene Liebhaber dieser Musik mit offenen Ohren und Emotionen eines der gelungensten der zurückliegenden Jahren. Sicher nicht ohne Hintergedanken hatte die Projektgruppe…

  • Fabian Dudek-Trio in der Rüsselsheimer Jazzfabrik, 22. September 2016

    Die Musik des Trios um den Jungen Nauheimer Saxophonisten Fabian Dudek zeugt von dem Ringen um die rationale Gestaltung der Komposition und dem Jazz als expressive Kraft der Improvisation. Das Konzert als Dank für das Förderstipendium der Stadt Rüsselsheim auf der Hinterbühne in der Jazzfabrik beginnen Landfermann melodisch mit ostinaten Variationen auf dem Bass und…

  • „Off time Connection Quartett“ in Alzey, 24. September 2016

    Ist die junge Schlagzeugerin Imogen Gleichauf tatsächlich die Romantikerin des Quartetts „Off Time Connection“? „Jedenfalls zeugen ihre Kompositionen stets von einer gewissen Traurigkeit“, sagt Doris Hebauf, Saxophonistin und Leaderin der seit drei Jahren unveränderten Formation. „Nostalgia“, eine Komposition der in Frankfurt lebenden Musikerin, hat diesen Titel wahrlich verdient. Fast lyrisch mutet die Piano-Einleitung von Konny…

  • Wilson de Oliveira-Quartett mit „Tribute to Benny Goodman“ am 5. August 2016

    Benjamin David „Benny“ Goodman (30. Mai 1909 – 13. Juni 1986) war ein amerikanischer Jazz und Swing-Klarinettist sowie Bandleader, der als „King of Swing“ berühmt wurde. Sein Konzert in der Carnegie Hall in New York City am 16. Januar 1938 wurde als „die wichtigste Jazz-Darbietung in der amerikanischen Musikgeschichte beschrieben.  Im Gemeinschaftskonzert der Verbandsgemeinde  Monsheim…

  • Der französische Saxophonist Olivier Py an der Hochschule für Musik in Mainz, 2. Juli 2016

    Jazz aus Mainz und Dijon Der Komponist, Organist und Ornithologe Olivier Messiaen pflegte festzustellen: „Die Vögel haben alles erfunden, Chromatik und Diatonik, Vierteltöne und sogar kollektiven Gesang.“ Seine Kompositionen sind deshalb in einigen wesentlichen Teilen von diesem Gezwitscher und Vogelstimmen inspiriert worden. Messiaen, der nach den Worten des Mainzer Jazzprofessors Sebastian Sternal mit Jazz nicht…

  • „Space Odyssey“ mit fünf Bands an der Mainzer Musikhochschule, 24. Mai 2016

    Fünf bei einem Wettbewerb ausgewählte Formationen setzen im überfüllten Roten Saal der Mainzer Hochschule für Musik mit Kompositionen ihrer Leader das Thema „Space Odyssey“ auf unkonventionelle, erfrischende und künstlerisch höchst anspruchsvolle Weise um. Shaikh-Yousefs Nonett wirkt mit dem vollen und wuchtigen Klang von Trompeten, Posaune, Flöte und Saxophonen, die anderen vier Gruppen – unter ihnen…

  • Tonkult mit „Silver Screen“ im Mainzer „Lomo“, 19. Mai 2016

    Im überfüllten Gewölbe des Mainzer „Lomo“ fühlt sich der ältere Besucher an die Jazzkeller vergangener Zeiten versetzt. Schummriges Licht, vorne spielt eine Band vorzüglicher Jazzmusiker, hinten plaudern die Gäste. An diesem Abend stehen fünf Musiker des Kollektivs „Tonkult“ auf der Bühne. Kerstin Haberecht mit Alt- und Sopransaxophon, Gitarrist Lukas Roos, Bastian Weinig am Kontrabass, Schlagzeuger…

  • Amok Amor in der Jazzfabrik Rüsselsheim, 10. Mai 2016

    Mit dem Quartett „Amok Amor“ ist ein Team herangewachsen, das den Vergleich mit den Stars aus Amerika nicht zu scheuen braucht und seine eigenständige Spielweise gefunden hat. Gewiss, es gibt Wiederholungen in den lyrischen Zwischenspielen des Saxophonisten oder den Stakkato-Läufen des Trompeters, doch sie ermüden nicht, weil sie immer wieder in überraschende Unisono-Passagen oder Altsaxophon-Shoutings…

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