Die Peter Kowald Gesellschaft/ort e.V. in Wuppertal erhält zum 9. Mal den Spielstättenprogrammpreis des Landes NRW

„Darauf haben wir in diesem Jahr kaum zu hoffen gewagt“, sagt Wolfgang Schmidtke, Vorsitzender der Peter Kowald Gesellschaft/ort e.V., entsprechend ist unsere Freude natürlich riesig!“ Schließlich konnte aufgrund der angeordneten Schließung der Spielstätten während der Coronapandemie nur ein Teil des ambitionierten Jahresprogramms umgesetzt werden.

So soll die Spielstättenprogrammprämie in diesem Jahr auch ausdrücklich dabei helfen, den Spielstätten das Überleben zu sichern. „Nur so kann verhindert werden, dass die wichtigen und notwendigen Strukturen wegbrechen. Und nur auf der Grundlage dieser Strukturen kann der Veranstaltungs- und Konzertbetrieb gerade der kleinen und mittleren Foren nach der Pandemie wieder aufblühen“, sagte Reinhard Knoll, Präsident des Landesmusikrats NRW, bei der virtuellen Preisverleihung am vergangenen Donnerstag in Köln.

„In dieser Zeit ein Konzertprogramm zu planen ist mit großen Schwierigkeiten und auch mit viel Frustration auf allen Seiten verbunden, wenn wir Veranstaltungen ein ums andere Mal absagen oder verschieben müssen,“ sagt Wolfgang Schmidtke, selbst Musiker und Teil des Programmteams im ORT. „Aber wir geben nicht auf und freuen uns umso mehr darauf, wenn die Kultur im ORT wieder aufleben darf“, verspricht er und ergänzt: „Das Preisgeld von 5000 Euro hilft uns sehr dabei, den ORT auch in dieser schwierigen Zeit weiter am Leben zu halten.“

Insgesamt hat die vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW eingesetzte Fachjury in diesem Jahr 13 Prämien zwischen 5.000 Euro und 25.000 Euro an kleine und mittlere Bühnen in NRW vergeben. Die Jury bestand aus: Christina Fuchs (Musikerin), Annette Maye (Musikerin), Kornelia Vossebein (Projektleiterin, Stadtgarten, Köln), Klaus Fiehe (Musiker und Radiomoderator) und Thomas Baerens (Referatsleiter Musik, Ministerium für Kultur und Wissenschaft).

| Peter Kowald Gesellschaft/Ort e.V.

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