Tomasz Stańko – Ein Nachruf von Hans Kumpf

Eine Trom­pe­ten­stim­me, rau und herz­lich, ist ver­stummt

Oft bin ich mit dem Öffent­li­chen Nah­ver­kehr in War­schau bei dem rie­si­gen Gebäu­de­kom­plex des im süd­li­chen Stadt­teil Ursyn­ow gele­ge­nen Onkol­gie-Zen­trums vor­bei­ge­kom­men. Wenn jemand an den betref­fen­den Hal­te­stel­len aus dem Bus stieg, frag­te ich mich: Ein Besu­cher für einen Tod­kran­ken? Ein angst­vol­ler Pati­ent vor der Unter­su­chung?

Wei­ter­le­senTomasz Stań­ko – Ein Nach­ruf von Hans Kumpf

Das „Tomasz Stanko New York Quartet“ in der Rüsselsheimer Jazzfabrik, 3. April 2017

Zusam­men­ge­sun­ken sitzt der 75-Jäh­­ri­ge Trom­pe­­ten-Star Tomasz Stan­ko auf sei­nem Hocker, lauscht den Tönen sei­ner Part­ner nach und erlebt offen­sicht­lich die Kom­po­si­tio­nen neu. Hin und wie­der scheint er die Musik mit spar­sa­men Hand­be­we­gun­gen anschie­ben zu wol­len und wirft ab und zu einen kur­zen Akkord ein. Typisch für ihn sind die fast gehauch­ten und lang gehal­te­nen Töne in … Wei­ter­le­sen

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