Eine Trompetenstimme, rau und herzlich, ist verstummt
Oft bin ich mit dem Öffentlichen Nahverkehr in Warschau bei dem riesigen Gebäudekomplex des im südlichen Stadtteil Ursynow gelegenen Onkolgie-Zentrums vorbeigekommen. Wenn jemand an den betreffenden Haltestellen aus dem Bus stieg, fragte ich mich: Ein Besucher für einen Todkranken? Ein angstvoller Patient vor der Untersuchung?
Der polnische Trompeter Tomasz Stańko ist am 29.7.2018 in einem Warschauer Krankenhaus gestorben. Stańko galt als einer der bedeutendsten Musiker Polens und des europäischen Jazz.
Das Jazzinstitut Darmstadt, des Förderverein Jazz e.V. und das Resto Belleville veranstalten gemeinsam am 5.8. das Bessunger Jagdhof Openair II in Verdindung mit einem „Open House“ des Jazzinstituts. Im Rhamen des Bessunger Jagdhof Openair II / Open House finden bei freiem Eintritt zwei Konzerte unter den schattigen Platanen des Bessunger Jagdhofs statt. Der Förderverein Jazz e.V. zeichnet für die Auswahl der musikalischen Gäste, das Resto Bellville ist zuständig für die Bewirtung der Besucherinnen und Besucher mit Köstlichkeiten der französischen Küche.
Das aktuelle Programm des Festivals Unlimited in Wels, Stand Ende Juli 2018
FREITAG 9. November 2018
… Pkt.Vrt.Plastik | Kaja Draksler & Petter Eldh & Christian Lillinger
… Kompost 3 | Martin Eberle & Benny Omerzell & Manu Mayr & Lukas König
… Rempis Abrams Ra & Baker
… Pulverize The Sound | Peter Evans & Tim Dahl & Mike Pride
# Jaimie Branch | Anna Webber | Solos
Das Bass-Saxophon Quartett Deep Schrott: Dirk Raulf, Andreas Kaling, Jan Klare und Wollie Kaiser mit einem Medley des österreichischen Komponisten Hanns Eisler | Aufnahme: Frank Schindelbeck für Jazzpages | Auftritt im Februar 2018 in Wiesbaden … weiterlesen
Ungewöhnlich früh hat die IG-Jazz Rhein-Neckar aus Mannheim den Kurator des Neuen Deutschen Jazzpreis 2019 bekannt gegeben. Es ist der französische Bassist Renaud Garcia-Fons.
Bei Pop, Rock und Rap strömen die Fans, Jazz verharrt in den Nischen
1994 schrieb ich im „Jazz Podium“: „Der sommerliche Stuttgarter Jazzgipfel litt unter Zuschauerschwund, und ein neues Organisationsteam ohne das Theaterhaus wollte mit mehr populistischem Zeitgeist das Festival attraktiver gestalten. In den elektronischen Medien war das Spektakel präsent – das Regionalfernsehen „Südwest 3“ und der niveauvolle TV-Kanal „3sat“ übertrugen „live“ und zeitversetzt, aber der Hegel-Saal im Stuttgarter Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle wies meist gelichtete Reihen auf“.
Wie sich die Zeiten und Spielstätten ändern. Nunmehr begingen die „Jazzopen Stuttgart“ jubilierend seine 25. Ausgabe und feierten in einer Presseverlautbarung nach den langen elf Festivaltagen einen „Besucherrekord mit 45.000 zahlenden Besuchern, 99 Prozent Bühnenauslastung und eine Live-Schalte aus dem All“.