Christian Broecking ist verstorben

Wer sich für Jazz in Deutschland interessiert, der kennt auch den Namen Christian Broecking. Broecking arbeitete als Musikkritiker, Buchautor, arbeitete fürs Radio und war in der Lehre tätig. Er gründete im Jahr 2004 seinen eigenen Broecking-Verlag. Er veröffentlichte unter anderem – mit seinem Debut „Der Marsalis Faktor“ – beim Oreos Verlag, später mit Titeln wie „Respekt!“ und „Black Codes“ beim Verbrecher Verlag. Bei Creative Books erschien 2018 sein Titel „Dieses unbändige Gefühl der Freiheit. Irène Schweizer“. Auch als Fotograf beobachtete Broecking die Jazzszene.

Er verstarb mit nur 63 Jahren Anfang Februar. Sein hellwacher Blick auf den Jazz und auch dessen politische und ökonomische Bedingungen werden fehlen.

| Der Nachruf von Ulrich Stock auf der Website der ZEIT

Fotos von Manfred Rinderspacher:

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