Charlie Haden ist tot

Charlie Haden - Foto: Hans Kumpf

Los Angeles. Charles Edward „Charlie“ Haden (geboren am 6. August 1937 in  Shenandoah, Iowa; gestorrben am 11. Juli 2014 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Jazz-Kontrabassist, Komponist und Bandleader. Er
wurde zunächst bekannt als Mitglied im Quartett des Altsaxophonisten und Free-Jazz-Pioniers Ornette Coleman Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre. Wenige Jahre später gehörte Haden zum ersten Trio des Pianisten Keith Jarrett und begann, eigene Gruppen zu formieren, von denen sich einige als sehr langlebig erwiesen. Eine charakteristische, betont schlichte Spielweise und ein markanter Sound machten ihn zu einem stilprägenden Vertreter seines Instruments im zeitgenössischen Jazz. Haden galt als ausgesprochen „politischer“ Künstler und bezog in der Öffentlichkeit regelmäßig zu gesellschaftlichen Problemen Stellung.

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