Grandbrothers: Großartige Brüder am “grand piano”

Pianist Erol Sarp und Elektroniker Lukas Vogel gastierten in Schwäbisch Hall

Zwischen Performances im schweizerischen Luzern und im niederländischen Harleem platzierten die beiden “Grandbrothers”-Künstler Erol Sarp und Lukas Vogel einen Konzerttermin in Schwäbisch Hall.

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Der britische Trompeter Tom Arthurs trat mit Trio in Schwäbisch Hall auf

Friedliche Phrasen und vereinzelt vehemente Attacken

Zweites Konzert in der Kooperation der Schwäbisch Haller Reihe „Jazztime“ und den  „Britischen Kulturwochen“, wieder ein in deutschsprachigen Landen wohnhafter Engländer als Protagonist samt einem international besetzten Ensemble. Nach dem vitalen Schlagzeuger Pete York beehrte jetzt Tom Arthurs die Hospitalkirche – und pflegte ein ganz anderes Musizierideal.

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Vokalist Andreas Schaerer konzertierte mit Quartett in Schwäbisch Hall

Interaktives Improvisieren, verblüffende Variabilität

Fast alle waren schon einmal da: Der finnische Gitarrist Kalle Kalima spielte Mitte Januar 2017 mit eigenem Trio bei der Jazztime-Reihe, der italienische Akkordeonist Luciano Biondini trat als Sideman des libanesischen Oud-Spielers Rabih Abou-Khalil 2016 in der Hospitalkirche auf,

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Die Jazz-Ambitionen eines Landtagsabgeordneten

Jürgen Walter (Grüne) wird am Sonntag, 9. September, im Radio befragt

Ludwigsburg. – Jürgen Walter aus Asperg kennt man weit über seinen Ludwigsburger Wahlkreis hinaus als einen engagierten Kulturpolitiker. Von 2011 bis 2017 fungierte der Grüne als Staatssekretär im Stuttgarter Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. In dieser

Position setzte er sich auch sehr für seine geliebte Jazzmusik ein – Clubs und Festivals des Landes konnten mit mehr monetären Zuschüssen rechnen, außerdem initiierte Walter den baden-württembergischen Jazzpreis für das Lebenswerk, welchen erstmals 2015 der (nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmte) Kontrabassist Eberhard Weber erhielt.

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Tomasz Stańko – Ein Nachruf von Hans Kumpf

Eine Trompetenstimme, rau und herzlich, ist verstummt

Oft bin ich mit dem Öffentlichen Nahverkehr in Warschau bei dem riesigen Gebäudekomplex des im südlichen Stadtteil Ursynow gelegenen Onkolgie-Zentrums vorbeigekommen. Wenn jemand an den betreffenden Haltestellen aus dem Bus stieg, fragte ich mich: Ein Besucher für einen Todkranken? Ein angstvoller Patient vor der Untersuchung?

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Stuttgarter Jazzopen-Festival 2018 im technischen Zeitalter

Bei Pop, Rock und Rap strömen die Fans, Jazz verharrt in den Nischen

1994 schrieb ich im „Jazz Podium“: „Der sommerliche Stuttgarter Jazzgipfel litt unter Zuschauerschwund, und ein neues Organisationsteam ohne das Theaterhaus wollte mit mehr populistischem Zeitgeist das Festival attraktiver gestalten. In den elektronischen Medien war das Spektakel präsent – das Regionalfernsehen „Südwest 3“ und der niveauvolle TV-Kanal „3sat“ übertrugen „live“ und zeitversetzt, aber der Hegel-Saal im Stuttgarter Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle wies meist gelichtete Reihen auf“.

Wie sich die Zeiten und Spielstätten ändern. Nunmehr begingen die „Jazzopen Stuttgart“ jubilierend seine 25. Ausgabe und feierten in einer Presseverlautbarung nach den langen elf Festivaltagen einen „Besucherrekord mit 45.000 zahlenden Besuchern, 99 Prozent Bühnenauslastung und eine Live-Schalte aus dem All“.

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