Variable Metren bei mildem Kerzenschein
Der 1960 in Beckenham geborene Leon „Django“ Bates wurde in Deutschland spätestens 1993 durch seinen großorchestralen Auftritt beim Jazzfest Berlin allgemein bekannt.
Der 1960 in Beckenham geborene Leon „Django“ Bates wurde in Deutschland spätestens 1993 durch seinen großorchestralen Auftritt beim Jazzfest Berlin allgemein bekannt.
Cornelius Sonny Fortune (* 19. Mai 1939 in Philadelphia, Pennsylvania; † 25. Oktober 2018 in New York City, New York) war ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Alt- und Sopransaxophon, Flöte).
Zwischen Performances im schweizerischen Luzern und im niederländischen Harleem platzierten die beiden “Grandbrothers”-Künstler Erol Sarp und Lukas Vogel einen Konzerttermin in Schwäbisch Hall.
Zweites Konzert in der Kooperation der Schwäbisch Haller Reihe „Jazztime“ und den „Britischen Kulturwochen“, wieder ein in deutschsprachigen Landen wohnhafter Engländer als Protagonist samt einem international besetzten Ensemble. Nach dem vitalen Schlagzeuger Pete York beehrte jetzt Tom Arthurs die Hospitalkirche – und pflegte ein ganz anderes Musizierideal.
Fast alle waren schon einmal da: Der finnische Gitarrist Kalle Kalima spielte Mitte Januar 2017 mit eigenem Trio bei der Jazztime-Reihe, der italienische Akkordeonist Luciano Biondini trat als Sideman des libanesischen Oud-Spielers Rabih Abou-Khalil 2016 in der Hospitalkirche auf,
Jürgen Walter (Grüne) wird am Sonntag, 9. September, im Radio befragt
Ludwigsburg. – Jürgen Walter aus Asperg kennt man weit über seinen Ludwigsburger Wahlkreis hinaus als einen engagierten Kulturpolitiker. Von 2011 bis 2017 fungierte der Grüne als Staatssekretär im Stuttgarter Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. In dieser
Position setzte er sich auch sehr für seine geliebte Jazzmusik ein – Clubs und Festivals des Landes konnten mit mehr monetären Zuschüssen rechnen, außerdem initiierte Walter den baden-württembergischen Jazzpreis für das Lebenswerk, welchen erstmals 2015 der (nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmte) Kontrabassist Eberhard Weber erhielt.
Eine Trompetenstimme, rau und herzlich, ist verstummt
Oft bin ich mit dem Öffentlichen Nahverkehr in Warschau bei dem riesigen Gebäudekomplex des im südlichen Stadtteil Ursynow gelegenen Onkolgie-Zentrums vorbeigekommen. Wenn jemand an den betreffenden Haltestellen aus dem Bus stieg, fragte ich mich: Ein Besucher für einen Todkranken? Ein angstvoller Patient vor der Untersuchung?
Bei Pop, Rock und Rap strömen die Fans, Jazz verharrt in den Nischen
1994 schrieb ich im „Jazz Podium“: „Der sommerliche Stuttgarter Jazzgipfel litt unter Zuschauerschwund, und ein neues Organisationsteam ohne das Theaterhaus wollte mit mehr populistischem Zeitgeist das Festival attraktiver gestalten. In den elektronischen Medien war das Spektakel präsent – das Regionalfernsehen „Südwest 3“ und der niveauvolle TV-Kanal „3sat“ übertrugen „live“ und zeitversetzt, aber der Hegel-Saal im Stuttgarter Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle wies meist gelichtete Reihen auf“.
Wie sich die Zeiten und Spielstätten ändern. Nunmehr begingen die „Jazzopen Stuttgart“ jubilierend seine 25. Ausgabe und feierten in einer Presseverlautbarung nach den langen elf Festivaltagen einen „Besucherrekord mit 45.000 zahlenden Besuchern, 99 Prozent Bühnenauslastung und eine Live-Schalte aus dem All“.