Maximilian Shaikh-Yousef erhält das Frankfurter Jazzstipendium 2018

Kul­tur­de­zer­nen­tin Dr. Ina Hart­wig hat am Abend des 9. Mai in der Roman­fa­brik das „Frank­fur­ter Jazz­sti­pen­di­um 2018“ an den Saxo­pho­nis­ten und Kom­po­nis­ten Maxi­mi­li­an Shaikh-You­sef über­ge­ben.

Laut der vom Kul­tur­amt ein­ge­setz­ten Fach­ju­ry rag­te Maxi­mi­li­an Shaikh-You­sef bei der Ent­schei­dungs­fin­dung im März im Feld der Bewer­bun­gen durch sein Gespür für inter­es­san­te The­men und viel­sei­ti­ge Klang­far­ben her­vor. Er über­zeug­te die Juro­ren nicht nur am Saxo­phon, son­dern ins­be­son­de­re mit sei­nen Kom­po­si­tio­nen und Arran­ge­ments für gro­ße Ensem­bles. Die Jury lob­te im Hin­blick auf sein Alter von gera­de mal 25 Jah­ren sein beacht­li­ches Form­be­wusst­sein sowie sei­ne Fähig­keit zur Gestal­tung und sieht in dem jun­gen Künst­ler enor­mes Ent­wick­lungs­po­ten­ti­al.

Das Frank­fur­ter Jazz­sti­pen­di­um ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 1990 jähr­lich von der Stadt Frank­furt am Main ver­ge­ben. Es wur­de zur Unter­stüt­zung der regio­na­len Jazz­sze­ne ein­ge­führt und soll Jazz­mu­si­ke­rin­nen und ‑musi­kern sowie Grup­pen dabei hel­fen, sich nach ihren per­sön­li­chen Vor­stel­lun­gen wei­ter zu qua­li­fi­zie­ren. Zudem sol­len sie in ihrem Bestre­ben nach einem indi­vi­du­el­len künst­le­ri­schen Pro­fil ermu­tigt wer­den.

„Es freut mich sehr, dass wir mit Maxi­mi­li­an Shaikh-You­sef einen Musi­ker aus­zeich­nen, der   in sei­nen musi­ka­li­schen Arbei­ten bereits heu­te einen beacht­li­chen indi­vi­du­el­len Aus­druck ent­wi­ckelt hat. Das Jazz­sti­pen­di­um der Stadt Frank­furt wird ihn dar­in bestär­ken und die wei­te­re Ent­fal­tung sei­ner Künst­ler­per­sön­lich­keit unter­stüt­zen“, so Kul­tur­de­zer­nen­tin Ina Hart­wig.

Maxi­mi­li­an Shaikh-You­sef wur­de 1992 in Frank­furt gebo­ren und erhielt mit sechs Jah­ren  Unter­richt am Kla­vier. Mit zehn Jah­ren wech­sel­te er zum Saxo­phon und begann weni­ge Jah­re spä­ter auch damit, Quer­flö­te zu spie­len. Nam­haf­te Frank­fur­ter Musi­ker wie Ger­not Dechert, Ralf Schmidt und Ste­phan Schmolck gehör­ten zu sei­nen Leh­rern und Band-Coa­ches.

Er war zwei Mal Preis­trä­ger bei „Jugend jazzt“ und absol­vier­te als Mit­glied des Lan­des­ju­gend­jazz­or­ches­ters zahl­rei­che Kon­zer­te und Kon­zert­rei­sen unter ande­rem nach New York und Süd­afri­ka. 2017 schloss Maxi­mi­li­an Shaikh-You­sef erfolg­reich sein Stu­di­um im Fach Jazz und Popu­lä­re Musik an der Hoch­schu­le für Musik in Mainz ab und ist seit­her als Saxo­pho­nist, Kom­po­nist, Arran­geur und Leh­rer vor­wie­gend im Rhein-Main-Gebiet enga­giert.

Er ist Band­lea­der und Saxo­pho­nist sei­ner Jazz-Ensem­bles „Shaikh-Quar­tett“ und „Sh4ikh 9“, der Erwei­te­rung des Quar­tetts zum Nonett, für die er auch die Kom­po­si­tio­nen und Arran­ge­ments schreibt. Zudem spielt er als Side­man unter ande­rem bei den Bands MEK – Mobi­les Ein­satz­kom­man­do, Fel­laws King­dom und Pom­pa­de­lic.

Das Sti­pen­di­um möch­te Maxi­mi­li­an Shaikh-You­sef nut­zen, um mit sei­nen bei­den Jazz­bands zwei pro­fes­sio­nel­le CDs zu pro­du­zie­ren, die dann jeweils bei einer Tour durch Euro­pa vor­ge­stellt wer­den sol­len.

Nach der Ver­lei­hung des Sti­pen­di­ums durch Stadt­rä­tin Ina Hart­wig begeis­ter­te Maxi­mi­li­an Shaikh-You­sef mit sei­nem neun Musi­ker umfas­sen­den Ensem­ble in einem Kon­zert­set das Publi­kum in der Roman­fa­brik.

| www.maximilianshaikhyousef.com

 

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