Zum 90. Geburtstag von Manfred Schoof am 6. April 2026 richtet sich der Blick auf einen Musiker, der den deutschen und europäischen Jazz seit den 1960er Jahren maßgeblich prägt. Der in Magdeburg geborene Trompeter, Flügelhornist und Komponist zählt zu den wichtigen Stimmen des europäischen Free Jazz und steht zugleich für eine künstlerische Haltung, die sich nicht auf stilistische Grenzen festlegen lässt.
Nach Studien in Kassel und Köln arbeitete Schoof früh mit prägenden Musikern der deutschen und europäischen Jazzszene zusammen, darunter Alexander von Schlippenbach, Gerd Dudek und das Globe Unity Orchestra. Als Solist, Bandleader und Komponist entwickelte er eine eigenständige Sprache zwischen improvisatorischer Offenheit, formaler Klarheit und großer Ausdrucksdichte. Sein Wirken reicht dabei weit über einzelne Ensembles und Aufnahmen hinaus.
Auch als Pädagoge und Hochschullehrer wirkte Manfred Schoof über viele Jahre hinweg prägend. Seine Bedeutung liegt nicht nur in seinem instrumentalen und kompositorischen Werk, sondern auch in seinem nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung des Jazz in Deutschland.
Die Jazzfotografen Manfred Rinderspacher und Hans Kumpf zeigen hier ihre Sicht auf den Jublilar – nicht nur als herausragenden Musiker, sondern auch als prägende Persönlichkeit des Jazz, deren Präsenz, Konzentration und Ausdruckskraft sich in diesen fotografischen Annäherungen besonders verdichten.
| Eine Sendung zu Manfred Schoof von Jörg Heyd läuft am 6.4.2026 im SWR
| Die Würdigung von Hans Kumpf zum 85. Geburtstag auf den Jazzpages
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© 1997 – today | ISSN 2751-4099























