Jazzpages Jazz News 200223

Die Meldungen zu kommenen Jazzfestivals prasseln nur so herein, daher nur ausschnittsweise und in aller Kürze:

Die Highlight-Einschätzung: strictly personal, YMMV!

Zum JazzArt Festival in Schwäbisch Hall ergänzt Hans Kumpf:

Das Rahmenprogramm startet am 11. März um 19 Uhr im Theaterkeller mit einem Vortrag von Wolfram Knauer zum Jazz in Deutschland: „Play yourself, man!”, so auch der Titel seines jüngst erschienenen Buches. Desweiteren gibt es am 14. März und 22. März zwei Konzerte mit sehr jungen azztalenten aus Baden-Württemberg: Clara Vetter Trio und ORK Trio, jeweils mit dem Bassisten Jakob Obleser aus Marbach am Neckar..

Altes Zeug, runderneuert: beim Klick oben, auf „Jazz Jahrestage” gibt es jetzt eine – zwar erweiterte aber noch längst nicht komplette – Liste mit Musikerinnen und Musikern und deren Geburtsdaten etc. Ein Auszug aus (m)einer kleinen Excel-Liste, die gelegentlich als Erinnerungs- und Recherchestütze nützliche Dienste leistet. Auffällig bei der Recherche: Generation 1980+ will ihre genauen Geburtsdaten in der Regel nicht mehr in der Öffentlichkeit wissen und die Mehrzahl der Jazzmusiker in den Staaten verstirbt in New York.

In eigener Sache und in Sachen SWR2: Ich durfte für die Sendung „Homezone” mit Julia Neupert sprechen. Das war sehr nett, und einen Teil der „Ernte” präsentiert Julia Neupert in ihrer Sendung am 25. Februar von 21:03 bis 22 Uhr. Das Spannende ist, wie üblich bei Jazzsendungen, natürlich die Musik. Und siehe da, es erschallen wunderbare Töne meines kleinen Labels fixcel records. Dazu gibt es in der Sendung auch ganz Spezielles zu hören: einen ersten Ausschnitt – Weltpremiere! – der kommenden Doppel-LP von Debus, Lömsch, Ditzner – Die Motive des Richard W..

Auf das Projekt von Oona Kastner und Dirk Raulf hatte ich schon vor einiger Zeit hingewiesen. Jetzt gibt es für die Veranstaltung in Frankfurt am auch einen Flyer. Eine besondere Veranstaltungsperformance über 48 Stunden Tag und Nacht.

Kontrapunkte 2020 in Speyer Banner

Im Frühjahr gibt es für Jazzhörer mit offenen Ohren eine vierteilige Reihe mit moderner Klassik, die manchmal auch in die Randbereiche der improvisierten Musik vordringt. Der Speyerer Pianist Stephan Rahn organisiert die Kontrapunkte Speyer. In diesem Jahr findet die Konzertreihe am 5. April, 26. April, 10. Mai und 17. Mai statt. Beginn ist jeweils um 18 Uhr. Für mich sind diese Konzerte auch eine interessante Gelegenheit in einem anderem musikalischen Umfeld zu fotografieren. Das ist, neben den Informationen zum Festival, auf der Website der Kontrapunkte-Speyer zu sehen.

Tja, nach langjähriger Mitarbeiter in der Vorjury beim Neuen Deutschen Jazzpreis bin ich diesmal davon gekommen. Die Auswahl für den Kurator ist ordentlich Arbeit, für die man nicht immer die Zeit hat. Bei um die 200 Bewerbungen, mit je drei anzuhörenden anonymisierten Titeln, konnte ich den vergangenen Jahren viel gute und reichlich mittelmäßige Musik hören. Mit dem Ausstieg aus der Vorjury allerdings auch: aus den Augen aus dem Sinn. Zur Pressekonferenz gab es keine Einladung für die Jazzpages aber immerhin die Mail mit Infos zur Veranstaltung. Der diesjährige Kurator Frank Möbus (Konzert am ersten Festivalabend) hat für den Wettbewerbsabend ausgewählt:

Yaroslav Likhachev Quartet
Andreas Feith Quartett
Slavin/Henkelhausen/Merk


Für den Kompositionspreis stellen sich dem Publikum:

Christina Fuchs
Pascal Klewer
Matthias Ockert

Der Neue Deutsche Jazzpreis findet am 13. und 14. März 2020 statt, wie üblich in der Alten Feuerwache Mannheim.

Lucia Cadotsch war mit Otis Sandsjö und Frans Petter Eldh in Rüsselsheim. Fotofreunde klicken: hier.

Die Jazznews der Jazzpages sind kurze Hinweise und Meldungen zu Jazz, Musik und Allem drumherum, die bei den Jazzpages eintrudeln und einen größeren Kreis von Interessenten ansprechen könnten. Wir freuen uns über entsprechende Jazz-Kurznachrichten an jazz@jazzpages.com.

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