Jazzpages Jazz News 191218

Die Jazzwerkstatt Wien präsentiert ihre Labelnights Anfang 2020 an jeweils zwei Tagen im Januar und Februar. Bei diesem entzerrten Minifestival gibt’s wie immer interessantes Ohrenfutter, unter anderem mit Synesthetic 4, Viola Falb, Beate Wiesinger und „argh”.
Neu auf Jazzwerkstatt Records auch Tonträger vom Max Nagl Trio und Chuffdrone. Letztere präsentieren das neue Werk mit einem CD-Release Konzert im Wiener Jazzclub Porgy & Bess. Das Konzert von Die Strottern & Jazzwerkstatt Wien ebenda war beim Eintreffen des Newsletters nach meinen Informationen schon ausverkauft.

Für das traditionelle Köcheln von bestem neuen Wiener Lied und ebensolchem Jazz der österreichischen Hauptstadt werden neue Zutaten in der Suppe angekündigt: „Auch wir haben einen Neujahresvorsatz: Wir spielen Ihnen neue Lieder vor. Kommen Sie am 5. Jänner ins Porgy & Bess, werden Zeug_innen und Geburtshelfer_innen. Keine Sorge, natürlich haben wir auch die Klassiker unseres gemeinsamen Oeuvres mit dabei.  Rambazamba! Wienerlied und Jazz. Mit Pauken und Tröten. Vorzeichen für einen neuen Tronträger? Es wäre der Dritte dieser besonderen Verbindung, Vorfreude ist angesagt.

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Mit „Blitzkomponieren” ist es nicht zu spät, denn bis zum 19. Dezember können begabte Tonsetzer sich noch für den Komponistenpreis beim -> Neuen Deutschen Jazzpreis bewerben. Die Werke werden im kommenden Jahr übrigens vom Saxophonisten (Multiinstrumentalisten, Tonstudiobetreiber, Musik-Hans-Dampf in vielen Gassen) Matthias Dörsam auf die Bühne in der Alten Feuerwache Mannheim gebracht.

Im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt wird ab 26. Februar eine Klanginstallation zu sehen und zu hören sein, die von Oona Kastner & Dirk Raulf konzipiert wird. Die beiden sind auch Organisatoren und aktive Teilnehmer einer besonderen Performance: „sound 48H silence”. Wie der Titel schon verrät geht es dabei um eine zweitägige Live-Performance. Von Freitag, 13. März (Beginn 20 Uhr) bis Sonntag 15. März (Ende 20 Uhr) findet diese statt, und Instrumentation und internationale Besetzung lassen ein anregendes Programm erwarten.

Es spielen mit: Tiziana Bertoncini (Wien), violin / Sylvia Hallett (London), bowed saw/bicycle wheel/violin / Patrick Higgins (New York), guitar / Oona Kastner (Bielefeld), voice/piano/electr / Okkyung Lee (New York), cello / Thomas Lehn (Wien), analogue synthesizer / Lê Quan Ninh (Saint-Silvain-sous-Toulx), percussion / Kaffe Matthews (Berlin), electronics / Billy Roisz (Wien), electronics/e‑bass / SEC_ (Neapel), magnetic tapes / Philip Zoubek (Köln), prepared piano / Dirk Raulf (Köln), reeds/laptop.

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Die Zeit fliegt, das nächste Jazzfestival steht schon mehr oder weniger vor der Tür. Ganz früh im Jahr in Darmstadt, bereits ab dem 10. Januar das mit Wortspielereien gespickte dazz-Festival, zwischendurch ein Abstecher nach Saalfelden vom 17. – 19. Januar zu „Drei Tage Jazz im Winter”, oder zum JOE Festival (16.–18. Januar) nach Essen. Im Februar gibt’s dann endlich wieder in Wiesbaden das „Just Music Beyond Jazz Festival”. Ein bisschen hin, aber vielleicht wegen des besonders hochkarätigen Programms und begrenzter Raumkapazität sollte an schon in Richtung Freejazz Festival Saarbrücken schauen (1. bis 5. April 2020).

Die Jazznews der Jazzpages sind kurze Hinweise und Meldungen zu Jazz, Musik und Allem drumherum, die bei den Jazzpages eintrudeln und einen größeren Kreis von Interessenten ansprechen könnten. Wir freuen uns über entsprechende Jazz-Kurznachrichten an jazz@jazzpages.com.

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