
Hier finden sich alle Artikel von Klaus Mümpfer, die er für die Jazzpages über fast 20 Jahre geschrieben hat. Im Jahr 2018 musste sich Klaus aus der aktiven Arbeit zurückziehen. Seine hervorragenden Texte bleiben als Archiv verfügbar. Eine Auswahl seiner Jazzfotografie findet sich ebenfalls auf den Jazzpages.
Am 17. April 2021 ist Klaus Mümpfer im Alter von 78 Jahren verstorben.
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Festival „Jazz in Progress“: Olaf Ton sowie Peter Brötzmann / Joe McPhee, Rüsselsheim, 22. April 2005
Das Konzert ist ein einziges, in sich geschlossenes Kontinuum. Jede Idee erschafft neue, ohne feste Grenzen, ineinander übergehend. Ohne Brüche und dennoch immer wieder Eigenständiges gebärend. Peter Brötzmann steht auf der kleinen Bühne des Jazzcafés Rind in Rüsselsheim, zeigt dem Publikum des Festivals „Jazz in Progress“, dass Free noch längst nicht tot ist. Intensität und…
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Oliver Leicht Movements im Theater Rüsselheim
Das „Lucerne Jazz Orchestra“ spielt hinter einem Gazevorhang, vor dem die Tänzerinnen Ursula Nill und Romy Schwarzer sowie ihre Truppe aus zehn Rüsselsheimer jungen Erwachsenen kriechen, schlängeln, winden, schreiten, springen und tanzen. Die Bühnenszenerie ist bewusst dem Titel der Auftragskomposition des Klarinettisten und Elektronik-Komponisten Oliver Leicht angepasst: „Movements to hear & see“. Das Publikum im…
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„Jazz in Progress“ bei der Jazzfabrik Rüsselsheim Ken Vandermark und Oliver Leicht, 21. April 2005
Die musikalische Verwandtschaft ist unüberhörbar: Der junge Saxophonist Ken Vandermark aus Chicago hat sich an der Seite des Free-Jazz-Veteranen Peter Brötzmann einen Namen gemacht. Mit seinem Free Music Ensemble ist Vandermark beim Festival „Jazz in Progress“ der Rüsselsheimer Jazzfabrik seinem Bekenntnis gerecht geworden, zu spielen, so wie es ihm gefällt – frei improvisierend, ekstatisch, kraftvoll…
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Gianluigi Trovesi und Gianni Coscia im Frankfurter Hof, Mainz, 16.4.2005
Es liegt viel Anmut in dieser Musik, noch mehr Komödiantentum und vor allem tänzerische Leichtigkeit. Der Klarinettist Gianluigi Trovesi und der Akkordeonspieler Gianni Coscia greifen die Folklore des nördlichen Mittelmeerraumes auf und verknüpfen sie mit der Improvisationskunst des Jazz, wobei der melodische Reiz und die mitreißende Vitalität der Volksmusik mit überraschenden harmonischen Wendungen und rhythmischen…
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Wolfgang Dauner / Charlie Mariano beim Jazzclub Rheinhessen. 15. April 2005
Chet Baker und Gerry Mulligan haben „My Funny Valentine” zart und andächtig sowie mit schlichter Melodiosität gespielt. Das liegt nun mehr als fünf Jahrzehnte zurück. Die Duo-Interpretation des Pianisten Wolfgang Dauner und des Saxophonisten Charlie Mariano beim Konzert des Jazzclubs Rheinhessen zeigt, dass der Standard von Richard Rogers nichts von seiner zeitlosen Schönheit verloren hat.…
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Oregon in der Rüsselsheimer Jazz-Fabrik, 23. März 2005
Musikalische Welten liegen zwischen „Free Piece“ und „Distant Hills“. Von den fernen Bergen erklingt eine getragene Melodie, assoziiert Naturklänge von säuselndem Wind und rauschenden Bächen, die Oboe näselt, aus den Saiten der Gitarre fließen romantisch verspielte Melodielinien, die Percussion raschelt mit Holzketten. Ins Gitarrenspiel fließen spanische Elemente ein. Die freie Improvisation hingegen verbindet in einer…
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International Trio mit Olivier Franc beim Jazzclub Rheinhessen, 22. März 2005
Sidney Bechet war der erste stilprägende Sopransaxophonist des Jazz und gemeinsam mit Louis Armstrong womöglich der kreativste Improvisator in der frühen Epoche der schwarzen Musik. Dass Bechet darüber hinaus selbst bei dem am Jazz nicht unbedingt interessierten Publikum große Beliebtheit genoss, hat er wohl ebenso wie „Satchmo“ dem Vermögen zu verdanken, dass er populäre Songs…
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Lyambiko im Frankfurter Hof in Mainz, 12. März 2005
Ihre Stimme ist warm und ausdrucksstark. Die Berliner Sängerin Lyambiko verzichtet auf Powerplay, betört mit stilsicherer Phrasierung und feiner Nuancierung. Unter den zahlreichen Vokalfassungen von „April in Paris“ ist die von Sarah Vaughan aus den 50er Jahren die wohl bekannteste. Lyambiko hat sich dieses Jazz-Standards angenommen, interpretiert ihn auf ihre eigene Weise und findet damit…
