
Hier finden sich alle Artikel von Klaus Mümpfer, die er für die Jazzpages über fast 20 Jahre geschrieben hat. Im Jahr 2018 musste sich Klaus aus der aktiven Arbeit zurückziehen. Seine hervorragenden Texte bleiben als Archiv verfügbar. Eine Auswahl seiner Jazzfotografie findet sich ebenfalls auf den Jazzpages.
Am 17. April 2021 ist Klaus Mümpfer im Alter von 78 Jahren verstorben.
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Das „Tomasz Stanko New York Quartet“ in der Rüsselsheimer Jazzfabrik, 3. April 2017
Zusammengesunken sitzt der 75-Jährige Trompeten-Star Tomasz Stanko auf seinem Hocker, lauscht den Tönen seiner Partner nach und erlebt offensichtlich die Kompositionen neu. Hin und wieder scheint er die Musik mit sparsamen Handbewegungen anschieben zu wollen und wirft ab und zu einen kurzen Akkord ein. Typisch für ihn sind die fast gehauchten und lang gehaltenen Töne in…
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Sebastian Sternal im Gespräch mit Klaus Mümpfer, April 2017
Es war eine klare künstlerische Idee, die Sebastian Sternal dazu brachte, den international gefeierten Bassisten Larry Grenadier von New York nach Köln zu locken. Nach seinen beiden jeweils mit einem „Echo“ ausgezeichneten Großproduktionen unter dem Namen Sternal Symphonic Society wollte der virtuose Pianist, Komponist und Arrangeur mal wieder in einer „klassischen“ Trio-Besetzung spielen. Das prominente…
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Duo Ron Carter und Richard Galliano in Manz, 24. März 2017
„Der Bass ist die Basis“, sagte Ron Carter vor einem Solo-Konzert in der Rüsselsheimer Jazzfabrik. Erläuternd fügte er hinzu: „Der Bassist ist die Stütze der Formation. Er zeichnet verantwortlich für Time, Rhythmus, Harmonik und Linien.“ Richard Galliano, der mit dem „New Musette“ die Renaissance des Akkordeons im Jazz einleitete, vergleicht sich und Carter mit zwei…
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Anke Helfrich-Trio in Mainz mit „Dedication“
Aus dem Laptop auf dem Bechstein-Flügel erklingt die Stimme des Bürgerrechtlers Martin Luther King. Seine legendären Worte „I have a dream“ werden verstärkt und betont durch einen wuchtigen Akkordgriff der Pianistin Anke Helfrich. Sie hat die Rede aus dem Jahr 1963 im Sprachfluss genauestens transkribiert und auf eine Melodielinie harmonisiert. Das Trio mit dem Bassisten…
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The Original Blues Brothers Band in Mainz, 26. März 2017
Der Musikstil der Blues Brothers-Band ist rau und frisch, die Rhythmen mitreißend. Die Musik lebt vom Kontrast der Bläsergruppe mit Saxophon, Trompete und Posaune, die für den präzisen New Yorker Jazz steht, sowie der Rhythmusgruppe mit Schlagzeug, Gitarren, Bass und der Hammond B3 samt ihrem Leslie-Rotationslautsprecher, die den Rock und Rhythm´n´Blues vertritt. Hinzu kommen drei…
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Das New Sanctuary Trio in der Rüsselsheimer „Jazzfabrik“, 31.01.2017
Eine Lärmorgie bricht über die Zuhörer in „Gennaio“ herein, ein orgastisches Kollektiv von wilder Trompete, drängendem Schlagzeug und verzerrten Gitarrenläufen. Ganz das Gegenteil ist der Febbraio“, eine lyrische Interpretation mit warmem, gedämpftem Trompetenton, zartem Schlagzeug-Klöppelspiel und filigranen Linien auf der Gitarre. Douglas steigt mit dem gestopften Blasinstrument in die hohen Lagen, während Ribot ostinate Akkorde…
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Review: William Cody Maher & Jochen Seiterle: Blind Date With Love
William Cody Mahers Stimme ist beschwörend. Seine finsteren und zugleich schöne sowie eindrucksvolle Songpoeme schaffen Stimmungen, die uns faszinieren. Seine gesprochenen oder gesungenen Texte und Lieder auf „Blind Date with Love“ nisten sich in den Köpfen der Zuhörer ein, schaffen mit leisen und gefühlvollen Tönen imaginäre Bilder oder Assoziationen von Leben und Tod, von Liebe…
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Review: The Dark Side of Deep Schrott- Volume 2
poise DSDS Vol.2 edition 24 Vier virtuose Instrumentalisten legen nach einer ersten Ausgabe ein zweites Album vor, auf dem das „einzige Bass-Saxophon-Quartett des Universums“ neben eigenen Kompositionen eine Reihe vor Bearbeitungen aus dem Bereich des Jazz und der Rock-Musik ironisch und engagiert interpretiert. Ihr künstlerisches Vermögen hat der Formation „Deep Schrott“ eine Nominierung der „deutschen…
