
Hier finden sich alle Artikel von Klaus Mümpfer, die er für die Jazzpages über fast 20 Jahre geschrieben hat. Im Jahr 2018 musste sich Klaus aus der aktiven Arbeit zurückziehen. Seine hervorragenden Texte bleiben als Archiv verfügbar. Eine Auswahl seiner Jazzfotografie findet sich ebenfalls auf den Jazzpages.
Am 17. April 2021 ist Klaus Mümpfer im Alter von 78 Jahren verstorben.
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Aziza Mustafa Zadeh beim 3sat-Festival, 7. September 2002
Sie entwickelt sich immer mehr zu einer Grenzgängerin in der weiten Welt von Jazz, Klassik und Folklore. Die junge, aus Baku in Aserbaidschan stammende Pianistin Aziza Mustafa Zadeh zaubert im 3-sat-Zelt unter dem rauschenden Beifall der Zuhörer ihre eigenen Klangwelten. In dieser grenzenlosen Symbiose steht die Künstlerin allein, braucht keine Konkurrenz zu fürchten. Als “Princess…
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Die „Wiener Elektroniker“ in der Jazz-Fabrik
Die Rüsselsheimer Jazzfabrik hat in diesem Sommer ein Sound-Biotop angelegt, in dem sich drei Wiener Künstler mit Solo-Konzerten entfalten konnten. Der 38-jährige Kontrabassist Werner Dafeldecker entwickelt Klangströme, in denen der natürliche Klang des Kontrabasses und elektronische Klangerzeugung zusammenfließen. Der 39 Jahre alte Christof Kurzmann spielt Laptop, nutzt die Bits und Bytes zur Klangerzeugung und Erweiterung…
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Preisträger-Konzert Aki Takase beim SWR 2002
Es ist, als ob die Avantgarde neu erfunden wird. Eine Avantgarde, die der Hegelschen Dialektik folgt, die die Tradition bewahrt, ihr den freien Jazz entgegensetzt, und so beides in einer Synthese auf eine höhere Ebene hebt. Die in Berlin lebende japanische Pianistin Aki Takase setzt zu einem perlenden Stride-Lauf auf dem Piano an, verziert das…
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Paquito D´Rivera, Rüsselsheim, 24.8.2002
Auf seiner Visitenkarte bezeichnet er sich mit Understatement schlicht als „Composer, Writer, Clarinettist, Saxophonist“. Paquito D´Rivera ist all dieses und doch mehr als die Summe der vier Worte. Seine Musik ist unverwechselbar – ganz gleich, ob er nun eigenem Quintett, einer Big-Band oder einem Klassik-Orchester spielt. „Cubop“ ist das Schlüsselwort für diese Ausprägung des Jazz.…
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John Tchicai und Vitold Rek, Sörgenloch, 16.8.2002
Einst stand der Saxophonist im Zentrum der Avantgarde des freien Jazz. Damals im revolutionären New York. Doch selbst in jener Zeit verleugnete John Tchicai nicht die Gradlinigkeit seines Vorbildes Lee Konitz. Und auch heute, einige Jahrzehnte später, pflegt der in Kopenhagen geborene und in Frankreich lebende Afrikaner die klare Linienführung auf dem Tenor- und dem…
