Kathrin-Preis: Jazzförderung im Sinne von Kathrin Lemke

Die Saxo­pho­nis­tin Kath­rin Lem­ke starb im Jahr 2016 sehr jung. Sie beschäf­tig­te sich ihr Leben lang mit der Aus­for­mung ihres indi­vi­du­el­len Sounds und ihrer eigen­stän­di­gen kom­po­si­to­ri­schen Hand­schrift. Ihr war bewusst, dass schon klei­ne Bei­trä­ge hel­fen, ein erträum­tes oder bereits ange­fan­ge­nes Pro­jekt Rea­li­tät wer­den zu las­sen, das dann einen wich­ti­gen Bau­stein in der Ent­wick­lung der Musi­ker­per­sön­lich­keit dar­stellt.

Im Geis­te die­ses Wis­sens wird in den kom­men­den Jah­ren der „Kathrin- Preis“ alle zwei Jah­re ver­ge­ben. Er soll in Form einer voll finan­zier­ten Arbeits- oder Werk­statt­pha­se im Jazz­in­sti­tut Darm­stadt jun­gen Musi­ke­rin­nen und Musi­kern eine Woche lang den Rücken für künst­le­ri­sche, päd­ago­gi­sche oder insze­na­to­ri­sche Pro­jek­te frei­hal­ten. Er kann auch Anstoß sein, künst­le­risch Neu­es zu ent­wi­ckeln oder bestehen­de Ide­en zu ver­wirk­li­chen.

Kathrin Lemke Scholarship for Young Jazz Improvisers

Aus dem Nach­lass von Kath­rin Lem­ke stif­te­te Kath­rins Mut­ter, Ire­ne Lemke-Stein, 25.000 Euro zur För­de­rung jun­ger Jazz­mu­si­ker. Die­sen Betrag stell­te sie dem Jazz­in­sti­tut Darm­stadt als zweck­ge­bun­de­ne Spen­de zur Ver­fü­gung, um damit den „Kathrin- Preis“ – Kath­rin Lem­ke Scho­l­ar­ship for Young Jazz Impro­vi­sors – ins Leben zu rufen. Der „Kathrin-Preis“ soll begin­nend mit dem Jahr 2019 alle zwei Jah­re von der Fami­lie der Musi­ke­rin, dem Jazz­in­sti­tut Darm­stadt und der Zeit­schrift JAZZTHETIK ver­ge­ben wer­den.

| Kath­rin-Preis Web­site

 

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