Jazztrompeter Freddie Hubbard am 29.12.2008 gestorben

Der Jazztrompeter Freddie Hubbard ist am 29.12.2008 an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben.

Foto: Hans Kumpf

Hubbard galt als einer der führenden Hardbop-Trompeter. Seine ersten Aufnahmen entstanden Ende der 50er Jahre. Nachdem er 1958 nach New York umgezogen war, arbeitete er unter anderem mit Sonny Rollins, Slide Hampton, J.J. Johnson und Quincy Jones zusammen. Anfang der 60er Jahre spielte er Trompete bei Art Blakey’s Jazz Messengers war aber auch an der Aufnahme von Ornette Coleman’s „Free Jazz“ und an Aufnahmen von John Coltrane beteiligt (Ascencion). Nach dem Ausstieg bei Blakey spielte er als Sideman in der Band von Max Roach.

Ab Mitte der 60er Jahre spielte er vorwiegend in eigenen Quartett- und Quintettformationen, spielte aber auch immer wieder mit hervorragenden Musikern wie Herbie Hancock, Joe Henderson und anderen zusammen.

In den 70er Jahren veröffentlichte er einige kommerziell sehr erfolgreiche Platten, die allerdings auch in die Kritik gerieten, weil er sich in Richtung Pop, Rock & Disco orientierte.

Wichtige Aufnahmen als Leader:

1960 – Open Sesame (Blue Note)
1961 – Hub Cap (Blue Note)
1962 – Hub-Tones (Blue Note) 
1981 – Outpost (enja)
1985 – The Freddie Hubbard / Woody Shaw Sessions (Blue Note)

Sideman:

1960 – Ornette Coleman: Free Jazz
1961 – Art Blakey: Mosaic
1961 – Oliver Nelson Blues and the abstract truth
1961 – John Coltrane: Ascension 
1964 – Eric Dolphy: Out to lunch
1964 – Herbie Hancock: Empyrean Isles
1965 – Herbie Hancock: Maiden Voyage
1965 – John Coltrane: Africa/Brass

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