Hamiet Bluiett ist gestorben

Der US-amerikanische Saxophonist Hamiet Bluiett ist am 4. Oktober 2018 in St. Louis im Alter von 78 Jahren gestorben.

Neben seinem Hauptinstrument, dem Baritonsaxophon spielte Bluiett auch Klarinette und Flöte. Der in Brooklyn/Illinois aufgewachsene Musiker zog Ende der 1960er Jahre nach New York und arbeitete unter anderem mit Charles Mingus und Sam Rivers. Mit dem Pianisten Don Pullen, Fred Hopkins am Bass, Billy Hart an den Drums und dem Perkussionisten Don Moye bildete er ein exzellentes Quintett.

Hamiet Bluiett arbeitete gern mit weiteren Saxophonisten wie  Anthony Braxton zusammen und 1977 gründete er das weltbekannte World Saxophone Quartet, mit Julius Hemphill, Oliver Lake und David Murray. Erweitert, und in verschiedenen Variationen besetzt war es bis in die letzten Jahre aktiv. In den 1980er Jahren gründete er die „Clarinet Family“ – ein Oktett, in dem die verschiedenen Instrumente der Klarinettenfamilie gespielt wurden.

Als bleibender Verdienst Bluietts gilt seine Etablierung des Baritonsaxophons als Soloinstrument im Jazz.

 

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