Rick Laird 1941 – 2021

Der Bassist Rick Laird ist am 4.7.2021 verstorben. Laird kam in Dublin zur Welt, wanderte später mit seinen Eltern nach Neuseeland aus und kehrte nach einer kurzen Zwischenstation in Sydney im Jahr 1962 nach Europa zurück und schloss sich der Londoner Jazz-, Rock- und Bluesszene an. Er spielte als Bassist bei Ronnie Scott in der Hausband von dessen berühmten Jazzclub, und er war Sideman bedeutender Jazzmusiker aus den USA, unter anderem spielte er mit Sonny Rollins. 1966 siedelte er in die Staaten über, wo er am renommierten Berklee College of Music in Boston ein Stipendium ergattert hatte.

Ende der 1960er Jahre wechselte Laird vom Kontrabass zum E-Bass und John McLaughlin engagierte ihn für seine Formation Mahavishnu Orchestra. Rick Laird ist auf den ersten drei Tonträgern der Band zu hören und gehörte damit zu den Wegbereitern der Fusion Music, als deren herausragender Vertreter das Mahavishnu Orchestra galt.

Nach der Auflösung der Mahavishnu Orchestras war Laird, abgesehen von einigen Zwischenspielen, nur noch wenig als Musiker aktiv und widmete sich stattdessen der Fotografie, ab 1982 komplett.

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