Fabian Schöne erhält den Wormser Jazzpreis 2019

Der Worm­ser Jazz­preis wird in die­sem Jahr an den Saxo­pho­nis­ten Fabi­an Schö­ne ver­ge­ben. Der Mann­hei­mer Musi­ker erhält den mit 5.000 Euro dotier­ten Preis für sein – laut Jury „ver­sier­tes, gereif­tes Saxo­phon­spiel und sei­ne kom­po­si­to­ri­schen Fähig­kei­ten“.

Der 32-Jäh­ri­ge habe in den ver­gan­ge­nen Jah­ren nicht nur als Side­man für ande­re Künst­ler, son­dern auch mit sei­nem eige­nen Quar­tett die Jazz­sze­ne regio­nal- und bun­des­weit bereits ent­schei­dend geprägt, wie der Blu­e­N­i­te-Vor­sit­zen­de Vol­ker Wen­gert stell­ver­tre­tend für die Jury for­mu­lier­te.

Fabi­an Schö­ne, 1987 in Flens­burg gebo­ren, stu­dier­te Jazz- und Popu­lar­mu­sik an der Staat­li­chen Hoch­schu­le für Musik und Dar­stel­len­de Kunst Mann­heim. Bereits wäh­rend sei­nes Stu­di­ums ent­fal­te­te er eine rege Kon­zert­tä­tig­keit und war seit­dem mit ver­schie­de­nen Ensem­bles, bei­spiels­wei­se dem Litt­le Vin­ta­ge Orches­tra, auf vie­len Kon­zert­büh­nen und Fes­ti­vals im In- und Aus­land zu hören.

Neben sei­ner regen Tätig­keit als gefrag­ter Side­man in ver­schie­de­nen For­ma­tio­nen ver­öf­fent­lich­te Schö­ne mit „Cast Off – Lei­nen los“ sein ers­tes Album als Band­lea­der. Hier ver­knüpft er sou­ve­rän fri­schen Post­bop vol­ler rocki­ger Groo­ves mit male­ri­schen Melo­di­en und lässt in sei­nen klar aus­ge­feil­ten Arran­ge­ments immer wie­der sei­nen ganz per­sön­li­chen Bezug zur nord­deut­schen und däni­schen Küs­ten­land­schaft durch­schim­mern.

Der Worm­ser Jazz­preis wur­de 2003 von der Worm­ser Jazz­in­itia­ti­ve Blu­e­N­i­te e.V. gemein­sam mit der Stadt Worms ins Leben geru­fen und zunächst durch eine groß­zü­gi­ge Spen­de des Worm­ser Jazz­lieb­ha­bers Flo­ri­an Gers­ter finan­ziert. Nach­dem der Spen­den­be­trag durch die Ver­ga­be im Jahr 2013 auf­ge­braucht wor­den war, gelang es der Jazz­in­itia­ti­ve mit tat­kräf­ti­ger Unter­stüt­zung des städ­ti­schen Kul­tur­ko­or­di­na­tors Vol­ker Gal­lé, neue Mit­strei­ter aus der Bür­ger­schaft zu gewin­nen, die zum Erhalt des über­re­gio­nal renom­mier­ten Prei­ses bei­tra­gen.

Dadurch wur­de der Worm­ser Jazz­preis zu einem ech­ten Bür­ger­preis, denn mitt­ler­wei­le kommt das Preis­geld kom­plett durch Spen­den aus der Bür­ger­schaft zusam­men. Die Stadt Worms über­nimmt wie bis­her die Kos­ten für die Preis­ver­lei­hung inklu­si­ve Preis­trä­ger­kon­zert, das stets bei frei­em Ein­tritt aus­ge­rich­tet wird.

In die­sem Jahr fin­den Ver­lei­hung und Preis­trä­ger­kon­zert am 13. Novem­ber ab 20 Uhr im obe­ren Foy­er des Worm­ser Thea­ters, Rathen­au­stra­ße 11, statt. Das Preis­trä­ger­kon­zert stellt zugleich den Auf­takt für die Blu­e­N­i­te Jazz­ta­ge dar, mit denen der Ver­ein vom 13. bis zum 16. Novem­ber sein 20-jäh­ri­ges Bestehen fei­ert. Im Rah­men der Jazz­ta­ge tre­ten in Worms Künst­ler wie Tho­mas Siff­ling, Gary Fuhr­mann und Mar­la Glen auf.

Mit dem Worm­ser Jazz­preis sol­len jun­ge Jazz­mu­si­ker mit pro­fes­sio­nel­len Ambi­tio­nen – bevor­zugt aus Rhein­land-Pfalz und den angren­zen­den Regio­nen – für eine beson­de­re Leis­tung als Solist, Kom­po­nist, als Grup­pe oder für ein Pro­jekt aus­ge­zeich­net sowie in ihrer wei­te­ren musi­ka­li­schen Ent­wick­lung geför­dert wer­den. Der Worm­ser Jazz­preis wird alle zwei Jah­re ver­ge­ben. Die Jury setzt sich aus den bis­he­ri­gen Jazz­preis­trä­gern der Stadt Worms sowie dem Vor­sit­zen­den der Jazz­in­itia­ti­ve Blu­e­N­i­te e.V., Vol­ker Wen­gert, zusam­men.

| Web­site Fabi­an Schö­ne
| Blu­e­N­i­te Worms

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