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Der Swiss Jazz Award 2018 geht an Franco Ambrosetti

Dem 76-jährigen Trompeter Franco Ambrosetti  wurde die Auszeichnung von einer Fachjury als Würdigung für das Lebenswerk verliehen. Die Preisübergabe findet am 24. Juni 2018 im Rahmen des Festivals JazzAscona statt. Ambrosetti wird in Ascona mit einem Quartett auftreten, zu dem auch Dado Moroni am Klavier gehört. 

Der als «Grandseigneur des Schweizer Hardbop» bezeichnete Musiker begann bereits mit 20 Jahren in Mailänder Jazzclubs sowie im «Africana» in Zürich professionell aufzutreten, erspielte sich 1966 beim internationalen Jazzpreis in Wien den 1. Platz und musizierte im Verlauf seiner Karriere mit vielen Musikern des internationalen Jazz, unter anderem spielter er mit Dexter Gordon, Cannonball Adderley  und Joe Henderson aber auch mit den Größen des Schweizer Jazzwelt wie Daniel Humair und George Gruntz. Für das Tessiner Radio RSI produzierte Ambrosetti mehr als 30 Jahre lang eine eigene Jazzsendung.

Der Swiss Jazz Award wurde 2007 von Radio Swiss Jazz zusammen mit JazzAscona ursprünglich als Publikumspreis zur Förderung der Schweizer Jazzszene ins Leben gerufen. In den Jahren 2017 und 2018 hat die Fachjury den Swiss Jazz Award direkt vergeben.

Die Jury des Swiss Jazz Award setzt sich zusammen aus:
Beat Blaser (Musikredaktor Radio SRF 2 Kultur/Jazz)
Rebecca Bretscher (Festival da Jazz, St. Moritz)
Andrea Engi (Präsident Jazz Club Chur und Swissjazzorama)
Nicolas Gilliet (Leiter JazzAscona)
Pepe Lienhard (Bandleader, Saxofonist und Arrangeur)
Sai Nobel (Musikredaktorin Radio Swiss Jazz)
Mirko Vaiz (Projektleiter Musik des Migros-Kulturprozent, Migros-Genossenschafts-Bund)

Zu den Gewinnern der vergangenen Ausgaben zählen:
Bruno Spoerri (2017), Patrick Bianco’s Cannonsoul (2016), Raphael Jost and lots of horns (2015), Nicole Herzog & Stewy von Wattenwyl (2014), Chris Conz Trio (2013), Christina Jaccard & Dave Ruosch (2012), Alexia Gardner (2011) und Dani Felber Big Band (2010). Ein «Lifetime Achievement Award» wurde bisher an Hazy Osterwald (2009) und Pepe Lienhard (2006) überreicht.

| Jazz Ascona

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