Jan Garbarek eröffnet Jazzfest Bonn 2026 – Programm steht fest

Das Jazzfest Bonn stellt sein Programm für die Ausgabe 2026 vor. Vom 17. April bis zum 9. Mai sowie am 27. Juni finden insgesamt 30 Konzerte an elf Veranstaltungsorten in Bonn statt. Der Vorverkauf beginnt am 22. November 2025 um 10 Uhr. Unter dem Motto „Echte Musik für echte Menschen“ versammelt das Festival rund 130 Jazzmusiker aus dem In- und Ausland und legt den Schwerpunkt auf die Vielfalt zeitgenössischer Jazzformen.

Garbarek - Foto

Eröffnet wird das Festival in der renovierten Beethovenhalle durch die Jan Garbarek Group mit Trilok Gurtu. Im weiteren Verlauf treten internationale Künstler wie John Scofield, Billy Cobham, Wolfgang Muthspiel und Rabih Abou-Khalil sowie Ensembles und Projekte aus unterschiedlichen Stilrichtungen auf. Einige der beteiligten Musiker präsentieren neue Projekte und Veröffentlichungen. Zu den weiteren Programmpunkten zählen unter anderem Auftritte von Donny McCaslin, Hildegunn Øiseth, Shake Stew und Theresia Philipp.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf vokalem Jazz. Neben bekannten Stimmen wie Kurt Elling und Silje Nergaard treten auch jüngere Positionen wie Lau Noah, Yumi Ito, Nicole Zuraitis und das Ensemble Of Cabbages And Kings auf. Das Festival sieht sich als Ort für etablierte Künstler ebenso wie für neue Entdeckungen und regionale Beiträge.

Am Ende der Hauptspielzeit findet im Telekom Forum ein Doppelkonzert mit großen Ensembles statt. Das Fuchsthone Orchestra bündelt Musiker aus der nordrhein-westfälischen Jazzszene, gefolgt vom UMO Helsinki Jazz Orchestra gemeinsam mit Jazzmeia Horn. Der Auftritt markiert Horns Rückkehr auf deutsche Bühnen.

Im Rahmen des Jazzfest Bonn Extended ist am 27. Juni im Opernhaus Esperanza Spalding angekündigt. Ihr Beitrag wird im Programm als verbindendes Beispiel zwischen Virtuosität, Ausdruck und improvisatorischer Freiheit hervorgehoben.

Festivalleiter Peter Materna betont den menschlichen Aspekt der Musik in Zeiten algorithmischer Kuratierung und technischer Reproduktion. Das Festival versteht sich als Gegenposition zu künstlich generierten Inhalten und hebt die Bedeutung des unmittelbaren musikalischen Ausdrucks hervor.

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