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Alexander Hawkins solo (RÜ)
27 Februar @ 20:00

Alexander Hawkins – piano
Alexander Hawkins hat Jura und Kriminologie studiert. Was das mit seiner Musik zu tun hat? Nichts – doch die im Jazz eher ungewöhnliche Fächerauswahl deutet bereits darauf hin, dass es sich bei dem britischen Keyboarder um einen Autodidakten handelt. Freilich trifft auch dies die Sache nichts ganz, denn schon der siebenjährige Alexander kam in den Genuss des ersten Klavierunterrichts. Kurzum: Von Anfang an umschiffte er die heute gängigen Ausbildungswege an einer Musikhochschule. Vielleicht liegt schon hier die Grundlage für eine recht breite Aufstellung seiner künstlerischen Praxis. Bald reihte sich die Orgel in sein bevorzugtes Instrumentarium ein, und nicht viel später zählte sein Name bereits zu den weltweit gesuchten Instrumentalisten der improvisierten Musik. Pioniere wie Anthony Braxton, Wadada Leo Smith oder Joe McPhee entdeckten ihn für ihre eigenen Ensembles. Gleichzeitig orientierte sich Hawkins an den besten kreativen Köpfen seiner Generation und der ihn umgebenden britischen Jazz-Szene. Währenddessen entwickelte er eine ganz eigene musikalische Sprache, die er auf dem schweizer Label „Intakt Records“ einem weltweiten Publikum vorstellen konnte. Vor allem als genialer Solist am Konzertflügel wusste er bald durch unverwechselbare Strukturen und überbordende Energie zu überzeugen.
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© 1997 – today | ISSN 2751-4099
