Deutsche Jazzunion mit neuem Vorstand

Die Deutsche Jazzunion hat einen neuen Vorstand. In einer digitalen Versammlung wählten Anfang Mai die Mitglieder des Berufs- und Fachinteressenverbands sieben Musikerinnen und Musiker in das ehrenamtliche Gremium. Der neue Vorstand repräsentiert von 2022 bis 2025 die mehr als 1.400 Mitglieder in ihrer Vielfalt.

Neu gewählt wurden Gabriele Maurer (Mannheim), Robert Lucaciu (Leipzig) und Janning Trumann (Köln). Weiterhin im Vorstand sind Nikolaus Neuser (Berlin), Johanna Schneider (Essen) und Felix Falk (Berlin). Das langjährige Vorstandsmitglied Anette von Eichel (Köln) wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Prof. Anette von Eichel, Vorsitzende der Deutschen Jazzunion: „Gemeinsam haben wir in den vergangenen Jahren schon viel für eine Stärkung des Jazz und notwendige Verbesserungen der Situation von Jazzmusikerinnen erreicht. Daran wollen wir mit dem neu gewählten Vorstand anknüpfen, denn es gibt noch viel zu tun! Mit vereinten Kräften arbeiten wir für mehr soziale Sicherheit, Gleichberechtigung und Vielfalt für alle Jazzmusikerinnen in Deutschland!“

Die Deutsche Jazzunion wurde 1973 gegründet und ist als Sprachrohr der Jazzmusikerinnen in Deutschland wichtige Ansprechpartnerin für die Politik auf Bundesebene. Zu den wesentlichen Zielen des Verbandes gehören Verbesserungen bei der Vergütung und der sozialen Absicherung von Jazzmusikerinnen und -musikern, der Ausbau der spezifischen Förderung für Jazz und Improvisierte Musik sowie die Stärkung der Spielstätten. Die Deutsche Jazzunion setzt sich zudem für eine stärkere Präsenz von Jazz in Bildung und Lehre sowie im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein. Zentrale Themen sind außerdem die internationale Sichtbarkeit von „Jazz made in Germany“ und die Vernetzung auf allen Ebenen. Die Deutsche Jazzunion nimmt verstärkt gesamtgesellschaftliche Themenfelder wie Diversität und Nachhaltigkeit in den Blick. Hauptamtlicher Geschäftsführer ist Urs Johnen.

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