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Vertigo Trombone Quartet (DA)

22. März 2019 @ 20:30 22:00

JazzTalk 130: Das gute Leben hinausposaunen

Nils Wogram | Posaune, Melodika, Obertongesang
Andreas Tschopp | Posaune, Perkussion
Bernhard Bamert | Posaune
Jan Schreiner | Bassposaune, Tuba

Es ist diese unglaubliche Leichtigkeit auf diesem so schwer zu beherrschenden, meist etwas sperrigen, ja im wahrsten Sinne des Wortes „raumgreifenden“ Instrument, die Nils Wogram zu einem der außergwöhnlichsten Jazzmusiker der Gegenwart macht. Den Albert-Mangelsdorff-Preis (Deutscher Jazzpreis) erhielt Wogram mit Sicherheit nicht auf Grund seiner, dem großen Vorbild in nichts nachstehenden Virtuosität auf der Posaune, sondern vor allem für seine unvergleichliche kompositorische wie improvisatorische Originalität und Variabilität. Wie könnte er das besser zur Schau stellen als in seinem Vertigo Quartet – einem reinen Posaunisten-Ensemble?

Wogram lebt und unterrichtet seit Jahren in der Schweiz. Dort fand er mit Andreas Tschopp und Bernhard Bamert zwei Posaunisten, die seine Begeisterung für das Ausloten von Grenzen des Instruments teilen. Sein ehemaliger Schüler an der Hochschule in Luzern, der Kölner Bassposaunist und Tubist Jan Schreiner, ergänzt das Quartett.  Zu viert definieren sie seit 2014 ihren eigenen blech-musikalischen Raum und bewegen sich mit der denkbar größten Freiheit innerhalb des nach allen Seiten offenen Rahmens, den sie sich selbst genuin geschaffen haben.

Dennoch weiß Wogram: „Eine Posaune ist eine Posaune. Es bringt nichts, anderen Instrumenten nachzueifern. Die Posaune hat ihre Grenzen. Diese gilt es zu akzeptieren. Wir wollen uns vor allem auf die Stärken des Instruments konzentrieren.“  Kein anderes Instrument sei der menschlichen Stimme so ähnlich wie die Posaune. Daraus könne man schließlich etwas machen. Und so ergeben sich im Chor der vier Blasrohre ungeahnte Zwischen- und Obertöne. Manches auf ihrer zweiten CD „The Good Life“ (nwog records, 2018) erinnert an Streicher, anderes an Keyboards oder Perkussion, zumal auch Tuba, Melodica und dezente Perkussion zum Einsatz kommen. In einigen Momenten glaubt man gar, eine volle Big Band zu hören. Das alles geschieht auf humorvolle Weise und mit dieser unglaublichen Leichtigkeit, die das Vertigo Quartet zu einem echten Hörvergnügen machen.

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