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Akut Festival 2019 (MZ)

November 15 @ 0:00 November 16 @ 23:59

Das AKUT Fes­ti­val in Mainz exis­tiert seit 1987 und wird ver­an­stal­tet vom Ver­ein upart e.V. . Sti­lis­tisch bewegt es sich im Bereich von „Zeit­ge­nös­sisch” bis „Avant­gar­de”. Im Jahr 2019 fin­det das zwei­tä­gi­ge Fesit­val wie gewohn im Frank­fur­ter Hof in Mainz statt.

Akut Festival 2019 – Das Programm

Frei­tag, 15. Novem­ber 2019 ab 19:00 Uhr

Gil­bert Paeff­gen Trio (CH, D)

Clau­de Mei­er: Acoustic Bass
Rapha­el Loher: Pia­no
Gil­bert Paeff­gen: Drums/Hackbrett

Kla­vier­tri­os gibt es im Jazz fast wie Sand am mehr. Es gibt sehr, sehr vie­le sen­ti­men­ta­le Tri­os. Und es gibt sehr, sehr vie­le tren­di­ge Tri­os. Und dann gibt es noch ein paar weni­ge wirk­lich ein­zig­ar­ti­ge Tri­os: Sie besetz­ten eine sehr klei­ne Nische inner­halb einer sehr gro­ßen Nische.
In die­ser sehr klei­nen Nische bewegt sich seit gut einem Vier­tel­jahr­hun­dert auch der Schlag­zeu­ger Gil­bert Paeff­gen.

Weil er die meis­ten sei­ner Trio-Stü­­cke auf sei­nem Zweit­in­stru­ment, dem Hack­brett, kom­po­niert, unter­schei­den sich die­se Stü­cke deut­lich vom „cou­rant nor­mal“ des Kla­­vier­­trio-Jazz; kommt hin­zu, dass Paeff­gen das Hack­brett auch im Trio ab und zu auf hyp­no­ti­sche Wei­se zum Ein­satz bringt. Die Stü­cke Paeff­gens oszil­le­ren auf fas­zi­nie­ren­de Wei­se zwi­schen folk­lo­ris­ti­scher Ein­gän­gig­keit und moder­nis­ti­scher Abs­trak­ti­on – und las­sen sich letzt­lich kei­nem Gen­re ein­deu­tig zuord­nen. Mit ande­ren Wor­ten: Sie sind viel­deu­tig und facet­ten­reich.
Paeff­gen agiert als glei­cher­ma­ßen sen­si­bler und impul­si­ver „Pri­mus inter pares“.
Er prägt den wun­der­bar trans­pa­ren­ten Bandsound nicht nur durch sein außer­or­dent­lich fein­ner­vi­ges und viel­far­bi­ges Schlag­zeug­spiel, son­dern natür­lich auch durch die hyp­no­ti­schen Ton­kas­ka­den, die er dem Hack­brett ent­lockt – nicht sel­ten ver­schmel­zen Kla­vier und Hack­brett zu iri­sie­ren­den Klang­flä­chen.

Hier sind welt­of­fe­ne Musi­ker am Werk, in deren Schaf­fen sich For­schungs­drang und Form­be­wusst­sein die Waa­ge hal­ten. Mit Rapha­el Loher am Pia­no sowie dem Bas­sis­ten Clau­de Mei­er hat er zwei Musi­ker dabei, die mit Klar­heit und Über­blick für einen Schwe­be­zu­stand zwi­schen Tran­ce und Traum und Tanz sor­gen. Weit ent­fernt von welt­li­chen Groß­städ­ten heißt Sie die­ses Trio in sei­nem Uni­ver­sum zwi­schen Humus und Tau mit poe­ti­schem Schwung will­kom­men.

Elli­ot Gal­vin Trio (UK)

Tom McCredie: Dou­ble Bass
Elli­ot Gal­vin: Pia­no
Cor­rie Dick: Drums

Mit dem Elli­ot Gal­vin Trio tau­chen wir ein in die auf­stre­ben­de Jazz­sze­ne Groß­bri­tan­ni­ens.
Gal­vin wur­de bereits wäh­rend des Stu­di­ums am renom­mier­ten Tri­ni­ty Col­le­ge of Music mit Djan­go Bates ver­gli­chen, einem der wich­tigs­ten Mas­ter­minds des zeit­ge­nös­si­schen eng­li­schen Jazz. Mit ihm hat der blitz­saube­re Pia­nist und Kom­po­nist einen gewis­sen Hang zum Eklek­ti­zis­mus gemein­sam.

Die­ser macht weder vor klas­si­schen Bezü­gen, Blues oder Marsch­rhyth­men, noch vor sakral anmu­ten­den Stim­mun­gen oder free­jaz­zar­ti­gen Aus­brü­chen Halt. Gal­vins pia­nis­ti­sche und kom­po­si­to­ri­sche Intel­li­genz ist gepaart mit Spiel­witz, poli­ti­schem Bewusst­sein und einem respek­t­­voll-respek­t­­lo­­sen Umgang mit der Tra­di­ti­on. Mit Krea­ti­vi­tät, Humor und ver­rück­ten Ide­en steht das Trio für eine jun­ge Genera­ti­on von Jazz­mu­si­kern die sich unge­niert am über­vol­len Buf­fet aller Sti­le und Nicht-Sti­­le bedient und dar­aus eine eige­ne Ästhe­tik formt.
Elli­ot Gal­vin Trio

Tin Men & The Tele­pho­ne (BG, NL, UK)

Tony Roe: Pia­no
Pat Clea­ver: Bass
Bob­by Petrov: Drums

Span­nend wird es, wenn Tin Men & The Tele­pho­ne das Publi­kum inter­ak­tiv bei ihren Live Jazz-Elec­­tro­­nics und Vide­os teil­ha­ben lässt. Mit der Hil­fe einer extra für die Live­shows pro­gram­mier­ten App und den Smart­pho­nes der Kon­zert­be­su­cher kann das Publi­kum das Kon­zert­pro­gramm nicht nur beein­flus­sen, son­dern auch Teil davon wer­den.
Die­se Mul­­ti­­me­­dia-Per­­for­­man­ces sind abso­lut sen­sa­tio­nell! TM&T schil­lern in den unter­schied­lichs­ten Far­ben. Sie sind Hip-Hop Crew, Bal­kan­ka­pel­le, Kam­mer­mu­sik­ensem­ble, urba­ne Jaz­zer, die kompromiss‑, aber nie­mals humor­los knall­hart Kon­ven­ti­ons­mau­ern ein­rei­ßen.

Augen­zwin­kernd ver­wan­deln sie in ihren mul­ti­me­dia­len Shows All­tags­ge­räu­sche in Klang­wel­ten oder las­sen das Publi­kum zu zeit­ge­nös­si­scher klas­si­scher Musik mit dem Kopf nicken. In einer ein­zig­ar­ti­gen Mischung aus Musik, Pro­jek­ti­on und Tech­no­lo­gie erwei­tert das Tin Men-Trio das Voka­bu­lar impro­vi­sier­ter Musik und kom­mu­ni­ziert auf allen Sin­nes­ebe­nen.

Sams­tag, 16. Novem­ber 2019 ab 19:00 Uhr

Zur Schö­nen Aus­sicht (D)

Sams­tag, 16. Novem­ber 2019 ab 19:00 Uhr

Paul Ber­be­rich: Saxo­pho­ne
Joa­chim Wes­pel: Gui­tar
Flo­ri­an Lau­er: Drums

Mit Zur Schö­nen Aus­sicht kom­men drei jun­ge Musi­ker der „Dresd­ner Schu­le“ zu uns; Baby Som­mer schaut ihnen dabei keck über die Schul­ter. Mit traum­wand­le­ri­scher Sicher­heit spie­len sie ihren fet­ten Trio-Sound. Dabei geht es mit rasant wech­seln­den Tem­pi und über­ra­schen­der Dyna­mik über Schleich­we­ge, Pan­or­a­­ma-Pro­­­me­­na­­den und Par­cours.

Als Zuhö­rer staunt man und wird mit­ge­ris­sen in eine Klang­welt vol­ler Kurio­si­tä­ten. Eine hoch kon­zen­trier­te, span­nungs­ge­la­de­ne und zugleich ent­spann­te Musi­zier­si­tua­ti­on, deren Ener­gie sich mit­teilt und den kunst­vol­len Balan­ce­akt der Drei zwi­schen durch­kom­po­nier­ten The­men und impro­vi­sa­to­ri­scher Inter­pre­ta­ti­on auf das nächs­te Level hebt, voll Lei­den­schaft, mit Fan­ta­sie und – natür­lich – jenem hand­werk­li­chen Kön­nen, wel­ches das Musi­zie­ren auf die­sem hohen Niveau erst mög­lich macht.

Mia Dyberg Trio (DK, AT)

Mia Dyberg: Saxo­pho­ne
Asger Thom­sen: Dou­ble Bass
Rudi Fischer­leh­ner: Drums

Mit dem Mia Dyberg Trio kommt eine jun­ge, auf­re­gen­de Alt­sa­xo­pho­nis­tin nach Mainz, die mit ihren zwei Beglei­tern einen unver­gess­li­chen und zum Nach­den­ken anre­gen­den frei­en Jazz erschafft. Beein­flusst vom Beat­au­tor Wil­liam S. Bur­roughs, dem scho­nungs­lo­ser Erzäh­ler, bringt das Trio sei­ne Inspi­ra­ti­on auf den Punkt und ist in Bezug auf Klar­heit ein­deu­tig. Die geschick­te Phra­sie­rung und Ton­fle­xi­bi­li­tät der Saxo­pho­nis­tin drü­cken eine Viel­zahl von Stim­mun­gen und Tex­tu­ren deut­lich aus, und ihre melo­di­sche Vor­stel­lungs­kraft sorgt dafür, dass jede Ges­te emo­tio­nal bewegt.

Mit reak­ti­ons­schnel­len Inter­ak­ti­on und einer aus­drucks­star­ken Spiel­wei­se lie­fert das Trio ein beein­dru­cken­des Fee­ling. Die Stü­cke fan­gen die nach­denk­li­che Melan­cho­lie ein, die man erle­ben kann, wenn ein lan­ger Abend Spaß macht. In die­ser Frei­lauf­mu­sik ist klar, dass Dyberg, wäh­rend sie der Ver­gan­gen­heit zustim­mend zunickt, uner­schüt­ter­lich in die Zukunft blickt.

Jai­mie Branch „Fly Or Die“ (USA)

Jai­mie Branch: Trum­pet
Les­ter St.Louis: Cel­lo
Jason Ajemi­an: Bass
Chad Tay­lor: Drums

Zum Abschluss spielt die Band Fly Or Die der Trom­pe­te­rin Jai­mie Branch. Bis vor eini­ger Zeit noch ein Geheim­tipp, so galt sie beim letzt­jäh­ri­gen Jazz­fest in Ber­lin als die Ent­de­ckung.
Ursprüng­lich im Punk und Grunge ver­wur­zelt, fand sie mit Ornet­te Cole­m­ans Album „The Shape of Jazz to Come“, mit dem Trom­pe­ter Don Cher­ry ihren Zugang zum Jazz.
Durch den Rück­halt in der Free­jazz­sze­ne Chi­ca­gos, ins­be­son­de­re Fred Ander­son, ent­wi­ckel­te sie ihren eige­nen Stil. Mit der unkon­ven­tio­nel­len Beset­zung Trom­pe­te, Cel­lo, Bass und Schlag­zeug trumpft ihr Quar­tett nun mit einem exqui­si­ten, akus­tisch gepräg­ten Klang­bild auf.
Klar kon­tu­rier­te Melo­di­en, die den Aus­gangs­punkt für bis­wei­len erup­ti­ve Durch­füh­run­gen und Fort­schrei­bun­gen bil­den, mit fei­nem Gespür für Spiel­dra­ma­tur­gie, Dyna­mik und Klang­ge­stal­tung. Fly or Die, ent­we­der – oder. „Im Jazz ist alles mög­lich“, sagt sie.

| Akut Fes­ti­val
| Upart e.V.

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Details

Beginn:
15. Novem­ber 2019 @ 0:00
Ende:
16. Novem­ber 2019 @ 23:59
Ver­an­stal­tungs­ka­te­go­ri­en:
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Ver­­an­stal­­tung-Tags:
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Frankfurter Hof

Augus­ti­ner­stra­ße 55
Mainz, 55116
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Part­ner der Jazz­pa­ges (erkenn­bar am ver­link­ten Jazz­pa­ges-Logo auf deren Web­site) sind der­zeit der Jaz­zar­chi­tekt in Wies­ba­den, Stu­dio­büh­ne FürthIG-Jazz Rhein-NeckarBlu­e­N­i­te WormsJazz­club Hei­del­bergForum Kul­tur Hep­pen­heimKon­zer­te am Neckardie Jazz­in­itia­ti­ve Bin­gen, das Jazz­haus Hei­del­berg, der Jazz­club Karls­ru­he, die Rei­he von „Kul­tur Tan­dem” in Hei­del­berg, das Leicht & Selig in Laden­burg, in Zwin­gen­berg, das Thea­ter Mobi­le – deren Ter­mi­ne sind kom­plett im Jazz-Kalen­der der Jazz­pa­ges gelis­tet (wegen der Arbei­ten an der Site der­zeit doch noch nicht kom­plett ;-).

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