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SUMMARY:Voices of Change Concert: Fallen Crooner (DA)
DESCRIPTION:Wie geht man in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung mit divergenten\, widerstreitenden Haltungen und Meinungen um? Und in welcher Weise verhält sich Jazz und improvisierende Musik dazu? Welchen Beitrag leistet diese Musik in Praxis und Theorie im Diskurs um Politisierung von Kunst und Kultur. Historisch wie aktuell. Dieser Frage geht diese Veranstaltungsreihe des Jazzinstituts nach\, die sich zwischen Januar und Juni 2026 mit einer Serie von Ausstellungen\, Vorträgen\, Lecture Performances\, Musikergesprächen und Konzerten mit dem Thema Jazz und Demokratie beschäftigt. \n\n\n\nDer Kontrabassist und Komponist Robert Lucaciu defragmentiert in seinem Projekt „Fallen Crooner“ das eigene\, (cis-)männliche Selbstverständnis und fordert die Musikerinnen und Musiker Zuza Jasinska\, Pascal Klewer\, Shannon Barnett\, Sofía Salvo und Marius Wankel zu einem lustvollen Diskurs über Geschlechterrollen auf. In einer Montage aus Eigenkompositionen Lucacius\, bekannten Songs und Textsequenzen verschiedener Autoren. Jeder Musiker darf hier die eigene Vielfalt zelebrieren und alle Nuancen\, die das eigene Instrument bietet\, auskosten. \n\n\n\nVor dem Konzert unterhält sich Bettina Bohle\, Leiterin des Jazzinstituts\, mit den Musikern über „demokratische“ Musik. Robert Lucaciu\, Träger des Kathrin-Preises 2023 und gerade erst mit dem Deutschen Jazzpreis 2026 als Bassist des Jahres ausgezeichnet\, entwickelte das aktuelle Programm von Fallen Crooner mit den Musikern zum großen Teil während der Residenz in Darmstadt im Mai 2023. Am 13. Februar ist ihre erste Platte „Fallen Crooner“ beim Schweizer Label Unit Records erschienen.
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SUMMARY:Ditzner Twintett (LU)
DESCRIPTION:Der Förderverein des Inner Wheel Clubs Ludwigshafen lädt alle Freundinnen und Freunde zur Benefizsoirée mit dem DITZNER TWINTETT  sehr herzlich ein. Kommen Sie nicht nur zum Hören\, sondern auch zum Sehen und Schmecken.Eintritt 40 Euro (inkl. Museumseintritt ab 16:30 Uhr\, eines Getränks und Finger-Food).Für die Ticketbestellung überweisen Sie bitte den Betrag auf folgendes Konto: Sparkasse VorderpfalzIBAN: DE13 5455 0010 0191 0985 99\, Verwendungszweck: Ihr Name + „Benefizsoirée IWC LU”. Anschließend senden Sie eine kurze E-Mail an info@iwc-ludwigshafen.de. Nach Zahlungs- und Maileingang erhalten Sie eine Bestätigung Ihrer Ticketbestellung. Restkarten an der Abendkasse im Wilhelm-Hack-Museum
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SUMMARY:Tatsuya Yoshida & Risa Takeda (SP)
DESCRIPTION:Tatsuya Yoshida x Risa TakedaDiese beiden gelten derzeit als Tokios bekanntestes Improvisations-Duo. Bestehend aus Tatsuya Yoshida\, dem herausragenden Schlagzeuger der Avantgarde-Prog-Szene\, und Risa Takeda\, der Keyboarderin\, die aktuell die größte Aufmerksamkeit der Tokioter Improvisationsszene auf sich zieht\, tourt es erstmals durch Europa.  \n\n\n\nEine unvergleichliche Klangwelt\, die durch mitreißende Gegensätze und Harmonien in rasantem Tempo entsteht. Die hochstrukturierte und zugleich stark improvisierte Performance\, die mühelos zwischen Klassik\, zeitgenössischer Musik\, Progressive Rock und Jazzrock changiert\, überwältigt das Publikum mit der Klangfülle und dem Druck einer ganzen Band – und das\, obwohl sie nur von zwei Personen dargebotenRisa TakedaRisa Takeda wurde in Hokkaido geboren. Mit drei Jahren begann er mit dem klassischen Klavierspiel. Während seines Studiums spielte er Schlagzeug. Im April 2011 zog er nach Tokio und begann\, neben Engagements in verschiedenen Bands\, 2016 mit Soloauftritten. Seine Improvisationen\, Kompositionen mit visuellen Elementen und Klavierarrangements von Frank Zappas Werken brachten ihm weltweite Anerkennung. Er veröffentlichte drei Alben\, die er komplett selbst komponierte\, arrangierte\, spielte und aufnahm. Das Ergebnis ist ein gewaltiges Musikwerk voller komplexer Melodien\, Harmonien\, Rhythmen und Klangsequenzen\, die vom Ensemble frei\, aber mit großer Präzision umgesetzt werden. Bei Live-Auftritten spielte er unter anderem mit Akira Sakata\, Tatsuya Yoshida\, Seiichi Yamamoto\, Tadahiko Yokogawa\, Keiichi Suzuki und Mani Neumeier (Titel hier nicht genannt) und erweiterte so sein musikalisches Spektrum.  \n\n\n\nhttps://www.risatakeda.com/ \n\n\n\nTatsuya YoshidaDer bedeutendste Schlagzeuger\, Komponist und Improvisator der modernen japanischen Avantgarde-Musikszene. Er begann seine Karriere in den frühen 1980er Jahren in Tokioter Live-Clubs. Sein kraftvoller\, polyrhythmischer und rasanter Spielstil\, der häufig ungerade Taktarten verwendet\, prägt sein Werk. Er war Mitglied zahlreicher Bands. Die 1985 gegründete Band RUINS erlangte international große Anerkennung für ihren innovativen Sound\, der die explosive Energie ihrer soliden Rhythmusgruppe mit Gesang in seiner Muttersprache verbindet. Die Band tourte häufig im Ausland. Seit den 1990er Jahren gründete er nacheinander Bands mit unterschiedlichen Konzepten\, darunter Koenji Hyakkei\, Korekyojin\, Zubizuba und Akaten\, deren Repertoire er größtenteils selbst komponierte. Er spielte bereits mit Musikern wie John Zorn\, Bill Lazwell\, Derek Bailey\, Keiji Haino und Otomo Yoshihide und war Mitglied von Bands wie Samla Mammas Manna\, Acid Mothers Gong und John Zorn’s Painkiller. In den letzten Jahren konzentrierte er sich verstärkt auf die Improvisation und arbeitete auch mit Jazzmusikern zusammen. Er veröffentlichte über 100 Werke bei verschiedenen Labels in Japan und im Ausland und wirkte an zahlreichen Sessions mit. \n\n\n\nhttp://magaibutsu.com/mgb/
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SUMMARY:Silke Eberhard’s Brain Frog (Weimar)
DESCRIPTION:Im Rahmen der 27. Weimarer Frühjahrstage für zeitgenössische Musik stellt die Saxophonistin und Komponistin Silke Eberhard ihr neues Contemporary-Music-Ensemble vor: Silke Eberhard’s Brain Frog. Das hochkarätig besetzte Quartett feiert am Donnerstag\, dem 11. Juni 2026\, um 19:30 Uhr im Jugend- und Kulturzentrum Mon Ami (Saal oben) seine Weltpremiere. \n\n\n\n„Silke Eberhard’s Brain Frog“ bewegt sich im Schnittfeld von konzeptueller Komposition und einer strukturierten Annäherung an das Momentum bis hin zu subtilen performativen Elementen. Im Fokus der künstlerischen Arbeit stehen Zustände von Wahrnehmungsverschiebung\, Überlagerung und fragmentierter Aufmerksamkeit. Durch die ungewöhnliche Besetzung mit drei Bläsern und elektrischer Gitarre entwickelt das Ensemble differenzierte klangliche Schichtungen zwischen festen und offenen Formen. \n\n\n\nDas hochkarätige Line-up des Ensembles vereint renommierte Akteure der zeitgenössischen Musik- und Jazzszene: Nikolaus Neuser – Trompete\, Alberto Cavenati – E-Gitarre\, Matthew Bookert – Tuba und Silke Eberhard – Altsaxophon. \n\n\n\nNeben einer neuen Komposition von Silke Eberhard selbst bringt das Konzert am Eröffnungsabend des Festivals weitere Uraufführungen und Werke von Wolfgang Wollschläger\, Rudolf Hild und Gebhard Ullmann auf die Bühne. \n\n\n\n| Via Nova e.V.
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SUMMARY:Ezra Collective (HD)
DESCRIPTION:Ezra Collective sind mehr als eine Band – sie sind eine musikalische Bewegung\, die das Fundament des modernen britischen Sounds neu definiert. Mit virtuoser Leichtigkeit verweben sie Jazz\, Afrobeat\, Reggae\, Hip-Hop und Funk zu einem mitreißenden Stil\, der Genregrenzen sprengt und eine neue Generation für improvisierte Musik begeistert. Ihr rasanter Aufstieg ist ebenso einzigartig wie historisch: Als erste Jazzband überhaupt gewannen sie 2023 den Mercury Prize\, später folgten Auszeichnungen wie BRIT Group of the Year\, der Rolling Stone UK Group Award sowie der AIM Award für God Gave Me Feet for Dancing. Doch ihre Bedeutung reicht weit über Trophäen hinaus. Barack Obama nahm No Confusion in seine jährliche Lieblingsliste auf\, die Wembley Arena füllten sie als erste Jazzband bis auf den letzten Platz\, und selbst die Sydney Opera House Concert Hall war restlos ausverkauft. Ezra Collective stehen für musikalische Exzellenz\, kulturelle Offenheit und eine kreative Energie\, die weltweit Resonanz findet. \n\n\n\n| Enjoy Jazz Festival
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SUMMARY:Ahmed (LU)
DESCRIPTION:Ahmed – Photo: Frank Schindelbeck Jazzfotografie\n\n\n\nPat Thomas\, pSeymour Wright\, sxJoel Grip\, bAntonin Gerbal\, dr \n\n\n\nPat Thomas – Photo: Frank Schindelbeck Jazzfotografie\n\n\n\nDer US-amerikanische Jazzmusiker Ahmed Abdul-Malik zählt zu den Pionieren der später so genannten Weltmusik. In seiner Kunst verband er Elemente aus dem amerikanischen\, arabischen und ostafrikanischen Kulturraum auf offene und experimentelle Weise miteinander zu vitalem\, zukunftsorientierten Jazz. Das Quartett [Ahmed] aus Pat Thomas\, Antonin Gerbal\, Joel Grip und Seymour Wright widmet sich der Musik des 1993 verstorbenen Abdul-Malik und interpretiert sie neu. Ein fulminantes Konzert erwartet die Zuhörer beim Enjoy Jazz Konzert in DasHaus in Ludwigshafen \n\n\n\n| Enjoy Jazz Festival \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nfacebook | instagram | schindelbeck.net© 1997 – today | ISSN 2751-4099
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SUMMARY:Leonhad Huhn / Sebastian Gramss (MZ\, Galerie Schauder)
DESCRIPTION:Leonhard Huhn und Sebastian Gramss – Foto: Schindelbeck\n\n\n\nDer Berliner Journalist Jan Künemund schrieb zum Erscheinen der CD Far East Suite (fixcel records): \n\n\n\nDer ferne Osten wurde 1966 in einem Tonstudio in New York City erfunden. Da war die Karawane schon seit zwei Jahren wieder zurück\, das berühmteste Stück sowieso schon vor der Reise fertig. Ein Orientalismus: Blaue Vögel und blaue Gewürze kamen als lyrischer Nebel aus Ellingtons Wunderlampe und wurden zu Jazz\, Beat und Exotic Sounds.45 Jahre später entstehen in einem Tonstudio\, weit entfernt von New York und Isfahan\, aus großorchestralen Klangflächen Mikrotongedichte. Wie gewagt und verrückt\, fünfzehn Stimmen auf zwei zu reduzieren\, knarzende Baritonsaxophone\, flatternde Klarinetten\, ein versponnenes Klavier\, einen Gonsalves\, einen Hodges\, einen Anderson und zwei Ellingtons auf ein Duo aus Holz und Metall\, aus Schwingung und Luft\, aus Flageoletts und Hauch. Der große Sound bleibt – ein ganzes Orchester erscheint im Klangreichtum von Sebastian Gramss und Leonhard Huhn wie eine Fata Morgana. Alles wird in Intimität überführt\, die voluminöse Klangwolke ist ganz nah\, wird körperlich\, erfasst Fibern\, Poren und Haarspitzen. Und so geht man auf Reisen\, mit Walking Bass und auf Sax-Läufen\, auf fliegenden Teppichen und Kamelrücken\, zu Bergen\, durch Wüsten\, zur Hauptstadt der Safawiden. Und im Livetrack von „Amad“ bewegt sich das Publikum schon mit. Wie sich die flirrenden Texturen von Gramss und Huhn verweben\, umschließen und\, wie in „Agra“\, sogar verschmelzen\, ist ein stilles Großereignis. Am Ende hat man den „Tourist Point Of View“ zwar nicht verlassen\, ist aber vom Glück höchstens einen Mikroton entfernt… \n\n\n\n(Jan Künemund)
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LOCATION:Atelier Schauder\, Schießgartenstr. 10 A\, Mainz\, 55116
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