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Ruder 49: SKEIN Quartet (WIE)

Mai 4 @ 20:00

Frank Gratkowski – Altsaxophon, Klarinette, Bassklarinette, Flöte
Achim Kaufmann – Klavier
Wilbert de Joode – Kontrabass
Tony Buck – Schlagzeug, Percussion

 

Achim Kaufmann, Frank Gratkowski und Wilbert de Joode fanden als Trio zum ersten Mal Anfang 2002 in Amsterdam zusammen.Seither haben sie auf vielen Tourneen und Konzerten ihre Musik kontinuierlich weiterentwickelt undv ertieft, nachzuhören auf bislang fünf CDs – kwast (Konnex), unearth (nuscope), palaë (Leo), geäder (gligg) sowie oblengths, Anfang 2016 erschienen bei Leo Records.Kaufmann/Gratkowski/de Joode vereinigen die Transparenz zeitgenössischer Kammermusik – das Einbeziehen von Stille ebenso wie das Hinübergleiten in Geräuschbereiche, die dann wieder von Relikten fast tonaler Klavierakkorde umgedeutet und durchbrochen werden – mit der Energie, Pointiertheit und Unberechenbarkeit des Jazz und anderer rhythmisch aggressiverer Musiken.Die Musik des Trios war von Anfang an frei improvisiert, aus dem Moment geboren. Es gab und gibt keine Proben und Absprachen, keine konzeptionellen Vorab-Überlegungen – eine Tatsache, die schon manchen Zuhörer, Rezensenten oder Musikerkollegen verwirrt hat, klingt doch vieles an der Musik desTrios „wie auskomponiert“.Kaufmann/Gratkowski/de Joode unternahmen 2007 und 2009 jeweils mehrwöchige Tourneen in Nordamerika (u.a. Roulette New York, Princeton University, Earshot Festival Seattle, Mills College Oakland, Umbrella Festival Chicago, New Orleans, Vancouver, Toronto, Montréal). Sie traten querdurch Europa auf vielen wichtigen Bühnen und Festivals auf (BIMhuis Amsterdam; Porgy und Bess Wien; Ars Nova Festival (SWR); Ring Ring Festival Belgrad; De Singel Antwerpen; Musée d’art moderne Strasbourg; Exploratorium Berlin, Alternativa Festival Prag u.v.a.)

Im Herbst 2014 gab es mehrere Konzerte des Trios mit Tony Buck. Für das Trio, das jahrelang bewusst auf einen Schlagzeuger verzichtet hatte, erwies sich Tony als der perfekte partner in crime.
Im Frühjahr 2018 wird das SKEIN QUARTET (Kaufmann/Gratkowski/de Joode/Buck) auf eine ausgedehnte Europatournee gehen.

Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa

BIOGRAPHIEN:
Achim Kaufmann lebte von 1996 bis 2009 in Amsterdam, jetzt in Berlin. Weitere eigene Gruppen sind u.a. trio kamosc und gueuledeloup quartet, Duo Achim Kaufmann/Michael Moore, trio kyrill mit Jim Black, grünen mit Christian Lillinger, Robert Landfermann und Trio Axel Dörner/Achim Kaufmann/Okkyung Lee. Zusammenarbeit mit Han Bennink, Mark Helias, Mark Dresser, George Lewis, Tomász Stanko, Paul Lovens, Paul Rutherford, Chris Speed, Steve Swallow, Andrea Parkins, Shelley Hirsch, Tristan Honsinger, Tobias Delius, Wolter Wierbos, Peggy Lee, Dylan van der Schyff, Ernst Ludwig Petrowsky, Gerry Hemingway u.v.a. SWR-Jazzpreis 2001 und Albert-Mangelsdorff-Preis
2015.

Frank Gratkowski leitet ein Quartett mit Wolter Wierbos, Dieter Manderscheid, Gerry Hemingway (manchmal erweitert zum Doppel-Quartett). Er machte Duo-Aufnahmen mit den Pianisten Georg Graewe und Misha Mengelberg. Im Trio mit Chris Brown und William Winant bewegt er sich im Spannungsfeld zwischen elektroakustischer Improvisation und Neuer Musik, mit dem Saxophonquartett Fo(u)r Alto widmet er sich mikrotonaler Musik. Z-Country Paradise bringt Post-Rock-Einflüsse mit freier Improvisation zusammen. Für das Multiple Joy(ce) Orchestra ist er vor allem als Komponist tätig. Weitere Zusammenarbeit mit Fred van Hove, Tony Oxley, Peter Kowald, John Lindberg, Simon Nabatov u.v.a. 2005 erhielt er den SWR-Jazzpreis.

Wilbert de Joode ist Mitglied einiger der wichtigsten zeitgenössischen holländischen Jazzformationen: Ab Baars Trio, Trio Fuhler-Bennink-de Joode, Corkestra, Eric Boeren Quartet, Apa Ini, verschiedene Projekte von Michiel Braam. Er spielte ausserdem mit Steve Lacy, Dennis Charles, Hamid Drake, Derek Bailey, William Parker, mit dem Schlippenbach Trio, John Tchicai, Sunny Murray, Christine Sehnaoui, Barry Guy, Ken Vandermark, Craig Taborn, Gerald Cleaver u.v.a. Er arbeitet viel auch in genreübergreifenden Projekten, z.B. mit Tänzern. Seine vielbeachtete Solo-CD „olo“ erschien 2002. 2016 erhielt er den Boy Edgar Prijs, den angesehensten Jazzpreis der Niederlande.

Tony Buck stammt aus Sydney (Australien), verbrachte einige Zeit in Japan und lebt seit den 90er Jahren in Berlin. Am bekanntesten ist er wahrscheinlich als Mitglied des australischen Kult-Pianotrios The Necks. In Japan gründete er Peril mit Otomo Yoshihide and Kato Hideki, in Europa spielte er u.a mit The Ex, Kletka Red, The Exiles und Corkestra. Er arbeitet mit den New Yorker Bands Glacial (David Watson, Lee Ranaldo) und The Fell Clutch (Ned Rothenberg, Stomu Takeishi, David Tronzo). Zu seinen aktuellen Berliner Projekten gehören Duos mit Axel Dörner und Magda Mayas, sowie Transmit, ein Post-Rock-Projekt, bei dem er auch Gitarre spielt.

 

Eine Veranstaltung von:

Jazzarchitekt Raimund Knösche Wiesbaden

Details

Datum:
Mai 4
Zeit:
20:00
Veranstaltungkategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Tally’s Restaurant
Uferstraße 1
Wiesbaden, 65203
+ Google Karte
Website:
http://www.jazzarchitekt.de

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