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CORONA-VERSCHOBEN Achter 26: Alexander Hawkins + Lorenz Kellhuber (Wie)

19. November 2020 @ 20:00 - 22:00

Pianovirtuosen par excellence! 2 x Piano Solo

Alexander Hawkins – Piano solo
Lorenz Kellhuber – Piano solo
 

Alexander Hawkins ist ein kreatives Epizentrum aus der Londoner Jazz-Szene und gilt in England als einer der innovativsten Musiker der jüngeren Generation mit einem überraschenden Aktionsradius. Er spielt mit Evan Parker, Wadada Leo Smith, Taylor Ho Bynum, Louis Moholo, Shabaka Hutchings und Elaine Mitchener. In den fünf Jahren seit seinem ersten Soloalbum (Song Singular, 2013) haben ihm eine Vielfalt von Gelegenheiten und Erfahrungen mehr Selbstvertrauen gegeben: ‚Iron into Wind‘ heisst sein neues Piano Solo-Werk.
Die Wörter ‚Iron into Wind‘ bedeuten für ihn sowohl die Vergänglichkeit der Improvisation als auch die Faszination für feste Materialien, wie etwa die kraftvollen Klangblöcke, die in einigen dieser Stücke zu hören sind.

Richard Williams schreibt in den liner notes zur CD: „Die Stimmung variiert von den zweihändigen Avant-Gospel Figuren auf ‚Congregational‘ bis zum rasend schnellen ‚Étude‘, über die strengen Reflexionen auf ‚Tumble Mono‘, den verästelten Blues von ‚Strange Courage‘ bis hin zu den explosiven Beschleunigungen von ‚It Should Be a Song‘, mit einem Schlenker, ‚Pleasant Constellation‘, durch Variationen eines Elements aus Sun Ras ‚Fate in a Pleasant Mood‘.

Was er hier erreicht, ist ein feines Ausbalancieren all seiner Interessen, mit dem er das Selbstporträt eines wunderbar kreativen modernen Musikers schafft.“

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LorenzKellhuber „Eine der interessantesten jungen Stimmen des europäischen Jazz“, „ein neuer Stern am Jazz-Piano-Himmel“,„Teufelskerl“, „Tastenmagier“. Von Beginn an erhält Lorenz Kellhuber beigeisterte Kritiken. Er gilt als außergewöhnlicher Instrumentalist, Komponist und Improvisator.

Ausruhen auf diesen Lorbeeren mag sich der gebürtige Münchner und Wahlberliner jedoch nicht. Konsequent geht er seinen ganz eigenen Weg, spielt, was er fühlt, nicht was erwartet wird. „Ich komponiere nicht mehr“, wird er einmal zitiert und tatsächlich hat sich Lorenz Kellhuber mittlerweile ganz und gar dem freien Spiel verschrieben. Seine Konzerte sind Momentaufnahmen, einzigartige Klangerlebnisse, die dem Hörer alles abverlangen und nicht selten in Trance versetzen.

Im Sommer 2014 kürt ihn Monty Alexander als ersten deutschen Musiker zum Sieger der renommierten Parmigiani Montreux Jazz Piano Solo Competition. 2016 wird er für den ECHO Jazz in der Kategorie „Newcomer des Jahres“ nominiert, 2018 gehört er zu den zehn „neuen Key-Players“ in der Zeitschrift „Jazz thing“. Vier Trioalben und sein Soloalbum „Live at the Montreux Jazz Festival“ veröffentlicht er zwischen 2012 und 2017.

Seine Konzerte führen ihn durch Europa, die USA und nach Südamerika. Zahlreiche Festivals wie das Montreux Jazz Festival, das Jazzfestival Basel, das Getxo Jazzfestival, das Alto Adige Jazzfestival, das Mar Del Plata Jazzfestival und die Jazzwoche Burghausen standen dabei auf seinem Tourplan.

Darüber hinaus arbeitete Kellhuber mit Musikern wie Lee Ritenour, Charles Lloyd, Eric Harland, Al Porcino, T.S. Monk, Ed Partyka und Ack van Rooyen.

Ob bei seinen frei-improvisierten Solo-Konzerten oder als Bandleader, vom ersten Ton an eröffnet er seinen Zuhörern eine unvergleichliche Klangwelt. Die Verschmelzung von Jazz mit Elementen aus Klassik, Minimal Music, Blues, Gospel und Ambient Rock machen Kellhuber zu einem ganz und gar zeitgenössischen Künstler. Gepaart mit technischer Perfektion und einer beeindruckenden künstlerischen Reife kennt sein Erfindungsreichtum keine Grenzen.

Eine Veranstaltung von:

Jazzarchitekt Raimund Knösche Wiesbaden

Details

Datum:
19. November 2020
Zeit:
20:00 - 22:00
Veranstaltungskategorie:
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Veranstaltungsort

Kulturforum Wiesbaden
Schillerplatz 1-2
Wiesbaden, 65185 Vereinigte Staaten
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