Alle Artikel in: tontraeger-review

Review: John Coltrane – Both directios at once – the lost album

Impulse Records – 00602567639251 Der nur vier Jahre nachgeborene Saxophonist Sonny Rollins bringt es auf den Punkt: Mit den Worten, es sei als ob man in der Cheops-Pyramide eine neue Kammer entdeckt, kommentierte er das Wiederfinden eines seit fünf Jahrzehnten verschollenen Albums des Kollegen John Coltrane. Man wusste, dass die Einspielung vom 6. März 1963 […]

Review: Klangcraft – Unter Water

emojazz Heller Glöckchenklang irritiert den Zuhörer nur vorübergehend, auch wenn er bei vielen Kompositionen eingesetzt wird. Insgesamt ist die Musik von „Klangcraft“ luftig und leicht. Treibend und transparent klingt die Band des Schlagzeugers Hermann Kock mit dem Bassisten Moritz Grenzmann und dem Pianisten Manuel Seng – ein Trio, das auf der vorliegenden neuen CD „Under […]

Review: Ramesh Shotham – Madras Special – Here it is

PCR 009 „Madras Special“ nennt der aus Südindien stammende Percussionist und Schlagzeuger Ramesh Shotham ein Projekt, das er schon seit vielen Jahren betreibt. „Madras Special“ ist aber auch der Titel der ersten Komposition in der jüngsten Einspielung jenes in Köln lebenden Brückenbauers zwischen verschiedenen musikalischen Kulturen. So beginnt die Musik sphärisch, frei schwebend und mystisch, […]

Review: Mahnig / Manderscheid / Sternal / Valk – Pop

JHM 254 „Pop“ ist ein eher provozierender Titel der CD, die mit „Boyish Chest“ des Trompeters Thomas Heberer und einem Paukenschlag anhebt sowie anschließend in „HD“ mit einem crescendo von Sebastian Sternal fortgeführt wird. „Motus“ beginnt mit einem Marschrhythmus, klingt fast lieblich und anheimelnd. Komponist Claudias Valk experimentiert scheinbar mit Streichern, prägt Stimmungen, die Sebastian […]