Stuttgarter Jazzopen-Festival 2018 im technischen Zeitalter

Bei Pop, Rock und Rap strömen die Fans, Jazz verharrt in den Nischen

1994 schrieb ich im „Jazz Podium“: „Der sommerliche Stuttgarter Jazzgipfel litt unter Zuschauerschwund, und ein neues Organisationsteam ohne das Theaterhaus wollte mit mehr populistischem Zeitgeist das Festival attraktiver gestalten. In den elektronischen Medien war das Spektakel präsent – das Regionalfernsehen „Südwest 3“ und der niveauvolle TV-Kanal „3sat“ übertrugen „live“ und zeitversetzt, aber der Hegel-Saal im Stuttgarter Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle wies meist gelichtete Reihen auf“.

Wie sich die Zeiten und Spielstätten ändern. Nunmehr begingen die „Jazzopen Stuttgart“ jubilierend seine 25. Ausgabe und feierten in einer Presseverlautbarung nach den langen elf Festivaltagen einen „Besucherrekord mit 45.000 zahlenden Besuchern, 99 Prozent Bühnenauslastung und eine Live-Schalte aus dem All“.

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Aus Ruder wird Achter – Jazzarchitekt in Wiesbaden mit neuer Spielstätte

Ab September 2018 findet die Konzertreihe des Jazzarchitekten Raimund Knösche in  neuer Spielstätte statt.  In Kooperation mit der Leiterin der Musikbibliothek, Claudia Monin, wird die Konzertreihe ab September 2018 in der Mauritiusmediathek (Hochstättenstraße 6-10, 65183 Wiesbaden)  unter dem Namen ACHTER fortgeführt.

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40 Jahre September – Jubiläumstour und LP

Bei einer Session 1978 lernten sich der 18 Jahre alte Saxophonist Adi Mürdter und der 20jährige Pianist Andreas Spätgens und wussten sofort welche Musik sie spielen wollten: Santana, Weather Report, Klaus Doldingers „Passport“ oder der späte Miles Davis waren die Vorbilder, geprägt von eingängigen Melodien und einer intensiven, ausgeprägten Rhythmik. Der Name des Projekts fand sich schnell: „September“ der damals aktuelle Name des Monats

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Sly & Robbie meet Nils Petter Molvær Trio / Hyleen – Fotos Rinderspacher

Ein Doppelkonzert in Germersheim mit Sly & Robbie meet Nils Petter Molvær Trio (Sly Dunbar drums, Robert Shakespeare bass, Nils Petter Molvær trumpet, Eivind Aarset guitars, Vladislav Delay electronics) und Hyleen (Hyleen vocals guitar, Julien Boursin keys, effects, Nicola Viccaro drums)

Jazzpages-Fotograf Manfred Rinderspacher war dabei, hier sind seine Bilder.

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Sebastian Gramss mit „Thinking of Scodanibbio“ bei Enjoy Jazz 2014 (mit Fotos)

[Ein Beitrag aus dem Archiv der Jazzpages, im Original am 7. Oktober 2014 erschienen]

Sebastian Gramss kennt man als kreativen Bass-Kopf, der den Möglichkeiten seines Instruments im Detail nachspürt, es im wahrsten Sinne des Wortes abklopft und der gelegentlich sogar mit einer endoskopischen Kamera in seinen Kontrabass hineinkriecht.

Das Projekt „Thinking of…“ ist eine Hommage an den italienischen Bassisten Stefano Scodanibbio, der 2012 mit 55 Jahren jung verstorben ist. Ein Bassist und Komponist, der die Rolle des Kontrabasses – weniger im Jazz, sondern eher in der modernen Klassik – neu definierte und aus dem gelegentlichen Schattendasein in Ensembles befreite.

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