Moers Festivalleiter Tim Isfort ist immer für eine Überraschung gut: für das 55. moers festival, das an Pfingsten 2026 stattfindet, kündigt er einen gravierenden Ortswechsel an. Nach fünf bisherigen Standortwechseln soll die Jubiläumsausgabe zurück in das Zentrum der Stadt führen. Eine große Freiluftbühne wird auf dem Kastellplatz positioniert, flankiert vom Festivaldorf und aus den Vorjahren bekannten Spielorten wie Kirchen, Schloss, Park, Peschkenhaus und Landratsamt. Die Programminhalte selbst wurden noch nicht veröffentlicht und sollen zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert werden.
Der Ticketvorverkauf beginnt am 28. November 2025. In einer ersten Phase werden ausschließlich limitierte Early-Bird-Tickets sowie Tickets für sogenannte „Stille Helden“ angeboten. Im Preis des Early-Bird-Tickets enthalten sind ein Zugang zu einem Geheimkonzert sowie ein Zeltplatz-Ticket. Ab dem regulären Vorverkauf im Jahr 2026 wird erneut das solidarische Ticketmodell „Pay What You Can“ angewendet.
Die Veranstalter kündigen an, neben dem Hauptprogramm auf der Freiluftbühne auch in 2026 wieder auf parallel stattfindende Konzerte unterschiedlicher Stilrichtungen in unmittelbar angrenzenden Räumen zu setzen. Bereits bekannte Formate wie moersify mit Guerilla-Konzerten in der Innenstadt sowie musikalische Ausflüge – unter anderem ins Bollwerk, den Skatepark oder die Röhre – sollen ebenfalls fortgeführt werden. Auch Konzerte im Schlosshof sind vorgesehen.
Das Festival verweist auf bewährte Rahmenbedingungen. Für den Besuch seien ein gültiges Ticket, wetterfeste Kleidung und gegebenenfalls Sitzkissen empfehlenswert. Weitere Informationen zu Ticketpreisen und zum Zelten beziehungsweise Campen sollen zeitnah folgen. Die Adresse des neuen Hauptspielorts lautet Kastellplatz, 47441 Moers. Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs, Parkmöglichkeiten sowie innerstädtische Fußwege sind in unmittelbarer Nähe vorhanden. Wo die Zelte aufgeschlagen werden dürfen, ist noch nicht bekannt.
Das moers festival versteht Veränderungen als festen Bestandteil seiner Entwicklung und möchte auch 2026 Raum für künstlerische Entdeckungen und spontane Begegnungen schaffen.
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